Mit Killerspielen zum Erfolg
 

Mit Killerspielen zum Erfolg

Die Computerspiel-Branche kämpft erfolgreich gegen die Konjunkturschwäche: mittels brutalen Kampfspielen.

In den USA stieg der Umsatz im Februar um zehn Prozent auf 1,47 Milliarden Dollar (1,08 Milliarden Dollar), wie die Forschungsgruppe NPD letzte Woche bekannt gab. Bei den Konsolen verkaufte sich die Wii von Nintendo mit 753.000 Einheiten am besten, gefolgt von Microsofts Xbox 360.







Bei der Software führte das Kampfspiel "Street Fighter IV" vor den Konsolen-titeln "Wii Fit" und "Wii Play". An vierter Stelle der verkauften Spiele lag Sonys neuveröffentlichter Titel "Killzone 2". In Großbritannien war es der Forschungsgruppe GfK Chart Track zufolge Ende Februar das meistverkaufte Computerspiel überhaupt.







Laut einer am Freitag veröffentlichten Umfrage von Infratest, sind in Deutschland 41 Prozent der Bundesbürger der Ansicht, dass Killer-Computerspiele generell verboten werden sollten. 26 Prozent meinen, dass die Verbreitung über Handel und Internet stärker kontrolliert werden müsste.







Die deutsche Warenhauskette Galeria Kaufhof will in Zukunft alle Computer- und Videospiele, die erst ab 18 Jahren freigegeben sind, aus dem Verkauf nehmen. "Wir tun das, um in gesellschaftspolitischer Hinsicht ein Zeichen zu setzen", erklärte eine Sprecherin des Unternehmens in Köln. Auch Filme ohne Jugendfreigabe würden künftig nicht mehr angeboten.







(Quelle: ftd.de)
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