Marken-Leaderschip: Vienna Brands Forum disku...
 
Marken-Leaderschip

Vienna Brands Forum diskutiert über gute Markenführung

Katharina Schiffl
Heimo Hammer, Andreas Martin, Michael Kapfer, Karin Seywald-Czihak, Jürgen Bauer
Heimo Hammer, Andreas Martin, Michael Kapfer, Karin Seywald-Czihak, Jürgen Bauer

Bei dem Event debattierten Experten aus Agenturen sowie von stadtnahen und privatwirtschaftliche geführten Marken in mehreren Panels darüber, was Marken heute leisten müssen.

Beim Vienna Brands Forum drehte sich heuer alles um gute Markenführung: "Marken-Leadership. Was stadt- und bundesnahe sowie privatwirtschaftlich geführte Marken leisten können." Drei Panels wurden dabei auf der Wiener Summerstage abgehalten, bei denen Expertinnen und Experten aus Werbeagenturen und der öffentlichen und privaten Wirtschaft das Thema näher beleuchteten.

Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke meinte im Talk mit Ralph Vallon, Initiator Vienna Brands, dass es jene Unternehmen sind, die die Daseinsvorsorge und wirtschaftlichen Herausforderungen, aber auch kulturelle Angebote stemmen, die die Marke Wien besonders unterstützen: "Das heißt, wenn wir an unseren Wirtschaftsstandort denken, mit dem Wiener Hafen oder auch den Vereinigten Bühnen Wien, dann sind wir in der Welt ein internationales Aushängeschild, wo wir Qualität abliefern, dafür stehen unsere Marken". Astrid Salmhofer, Kommunikationschefin der Wien Energie, betonte im Panel die Bedeutung von Klimaschutzkampagnen um Marken nachhaltig damit auszuladen. Günther Hummer von den Vereinigten Bühnen Wien hob die Dachmarke VBW hervor und ebenso die einzelnen Produkte: "Entscheidend bleiben allerdings unsere Produktmarken und Produktionen wie Elisabeth oder Mozart." Diese top Marken gingen als kulturelle Wien-Werbung in die ganze Welt.

Im Panel Marken-Leadership in der Privatwirtschaft verwies Tanja Sourek, Marketing-Kommunikationschefin von Magenta darauf, dass man mit der Markenperformance schon sehr gute Werte erreicht habe - nun geht es darum noch weiter das Profil zu schärfen, um die Markenkompetenz für Breitband oder TV weiter zu stärken." Gleichzeitig wies sie auf den Unterschied der Produkte hin: "Der Telekommunikationsmarkt richtet sich an alle und so müssen wir auch sehr breit aufgestellt sein. Das ist die besondere Herausforderung an unsere Marke." Zu der Frage nach der Zukunft der Marken meinte Heimo Hammer, Agenturleiter von Kraftwerk, beispielsweise, dass er ein Verselbständigen der Marke aufgrund der Social Media und Online-Kanälen für immer wahrscheinlicher halte, was nur wenige der anderen Panelteilehmer teilten. Darunter Michael Kapfer, GGKMullenLowe, der die klassischen Werbekanäle nach wie vor als wichtig zur Führung von Marken ansah, neuere und junge Kanäle machten allerdings ergänzend Sinn. Karin Seywald-Czihak von der ÖBB-Werbeagentur sah in der Kontinuität der Botschaften für den Klimaschutz den Vorteil einer nachhaltigen Markenführung der ÖBB. Andreas Martin, Leiter der Porsche Media & Creative, präsentierte als Inhouse-Agentur seines Unternehmens Markenführung live, darüber hinaus auch das MoonCity-Konzept des Popupstores für E-Fahrzeuge von VW, Audi, Porsche, Skoda und Seat.

Dieter Scharitzer, Günther Hummer, Peter Hanke, Astrid Salmhofer, Florian Keusch
Katharina Schiffl
Dieter Scharitzer, Günther Hummer, Peter Hanke, Astrid Salmhofer, Florian Keusch


Ralph Vallon, Benedikt Zacherl, Niki Venturini, Tanja Sourek, Wolfgang Hötschl
Katharina Schiffl
Ralph Vallon, Benedikt Zacherl, Niki Venturini, Tanja Sourek, Wolfgang Hötschl


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