Kooperation über die Grenzen: Globale Marketi...
 
Kooperation über die Grenzen

Globale Marketing-Allianz für künftige Reisewelle

Sondem / adobe.stock.com

Die neue europäische Marketing- und Salesgruppe „Worldwide Travel Alliance“ will Reise- und Tourismusunternehmen weltweit ansprechen, bevor der – erhoffte – Post-Corona-Reiseboom startet.

Die Worldwide Travel Alliance (WTA) bietet globalen Reise-Unternehmen auf der Suche nach europäischen Reisewilligen Marketing-, Sales- und PR-Dienstleistungen an. Sie besteht aus sechs Marketing- und Sales-Firmen mit Sitz jeweils im Vereinigten Königreich, in Deutschland, Frankreich, Russland und Thailand. Ansprechen möchte man über diese Ländergrenzen hinweg alle englisch-, deutsch- russisch-, spanisch-, italienisch und -portugiesisch-sprachigen sowie frankophonen Märkte. Dabei verfüge jede Agentur in den eigenen Märkten über ein großes Netzwerk in der Industrie.


Als Haupt-Zielgruppen nennt die WTA unter anderem Hotels und Ressorts für Individual- und Gruppenreisende, nationale und regionale Tourismusverbände, Destination Management Companies als auch Themenparks, Touren- und Kreuzfahrtanbieter und Reiseverbände. Zu den bisherigen Kunden der WTA-Verantwortlichen zählen Kempinski, Outrigger Resorts, Dubai Parks & Resorts, Preferred Hotels & Resorts sowie Khiri Travel, COMO Hotels & Resorts und DMC Luxe Voyage.

Die Gründer der Worldwide Travel Alliance: (oben) Anabela Dos Santos, Ken Scott, Andrea Hogg; (unten) May Kamya, Elena Vetrova and Anchalee Sriwongsa.
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Die Gründer der Worldwide Travel Alliance: (oben) Anabela Dos Santos, Ken Scott, Andrea Hogg; (unten) May Kamya, Elena Vetrova and Anchalee Sriwongsa.

'Vertriebskanäle müssen bereitstehen'

„Nach dem Trauma der Reiseindustrie 2020 setzen alle Reisemarken neuen Prioritäten und Ziele – viele werden 2021 im Endeffekt neu starten“, prognostiziert Andrea Hogg von Wendum Travel Services, eine der WTA-Launch-Directors (zuständig für den UK-Markt). Hier könne die Allianz ansetzen und Geschäft mittels wichtiger Quellmärkte generieren. Engagieren könne man die WTA für ein individuelles Land oder auch auf pan-europäischer Basis. Nach zehn Monaten faktischem globalem Reisebann seien die Menschen schließlich wieder bereit, die Welt zu erkunden.

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