Kollektivvertrag für Werbewirtschaft: Noch ke...
 

Kollektivvertrag für Werbewirtschaft: Noch keine Einigung erzielt

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Die Verhandlungen über einen neuen Kollektivvertrag für die Beschäftigten der Wiener Werbe- und Marktkommunikationsbranche sind vorerst zu keinem Ergebnis gekommen.
Die Verhandlungen über einen neuen Kollektivvertrag für die Beschäftigten der Wiener Werbe- und Marktkommunikationsbranche sind vorerst zu keinem Ergebnis gekommen.

Die erste Verhandlungsrunde über einen neuen Kollektivvertrag für die Beschäftigten der Wiener Werbe- und Marktkommunikationsbranche wurde abgebrochen.

Die Verhandlungen zwischen der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) und der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation in der Wirtschaftskammer Wien über einen neuen Kollektivvertrag für die Beschäftigten der Wiener Werbe- und Marktkommunikationsbranche sind vorerst zu keinem Ergebnis gekommen.

Auf Arbeitnehmerseite heißt es in einer Aussendung, dass die Arbeitgeberseite eine Gehaltserhöhung verweigern würde und eine Nulllohnrunde in Aussicht gestellt habe. "Eine Nulllohnrunde käme einer Gehaltskürzung gleich und bedeutet eine Verhöhnung der Angestellten, das ist für uns völlig inakzeptabel", sagt Verhandlungsleiter Kurt Wendt. Als Ausgleich für die Leistung der Arbeitnehmer wird eine Anhebung der Mindestgrund- und IST-Gehälter um 2,3 Prozent gefordert.

Auf Arbeitgeberseite heißt es in einer Aussendung, dass die Vorschläge über die Entwicklung eines zeitgemäßen Kollektivvertrages und ein bezahltes Zeitguthaben im Ausmaß von acht Stunden für alle Beschäftigten der Branche "leider in der ersten Runde der Verhandlungen kein Gehör bei den Arbeitnehmervertretern gefunden haben".

Weitere Verhandlungstermine könnten am 6. oder 12. Dezember stattfinden.
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