Klicks & Engagement: Hunde und Katzen ziehen ...
 
Klicks & Engagement

Hunde und Katzen ziehen bei YouTube-Werbung

BillionPhotos.com / adobe.stock.om

Gemäß einer internationalen Analyse von Werbespots auf YouTube steigern Haustiere die Klick- und Engagement-Raten um ein Vielfaches.

Das internationale Marketing-Unternehmen Sortlist analysierte 500 Werbespots, die von Marken auf YouTube hochgeladen wurden und in denen Katzen und Hunde vorkommen (ohne tierrelevante Produkte wie Tiernahrung). Organische Beiträge, in denen Haustiere vorkamen, verzeichneten insgesamt einen Anstieg von 337 Prozent bei den Likes und 227 Prozent bei den Kommentaren.

Zudem habe sich gezeigt, dass Haustiere die Engagement-Raten in den sozialen Medien um 63 Prozent erhöhen. Ein Markenbeitrag mit einem Haustier führe zu einem Anstieg der Kommentare um etwa 89 Prozent.

Katzen (ver-)locken mehr als Hunde

Beginnend mit dem Jahr 2021 und zurückgehend bis ins Jahr 2009 habe man festgestellt, dass die analysierten Katzen-Werbeanzeigen einen Anstieg der Aufrufe um 2.700 Prozent verzeichneten, verglichen mit der durchschnittlichen Anzahl der Aufrufe eines einzelnen Videos auf dem YouTube-Kanal der Marke. Namen wie Mercedes-Benz, Pizza Hut, Skittles, Netflix und LG hätten mit ihren Katzenvideos einen enormen Anstieg des Engagements verzeichnen können.

Beinahe ein Drittel der Katzen-Spots war britischen Marken zuzurechnen, darunter Sainsbury’s, Cravendale und O2. Dicht gefolgt von Deutschland, dessen Katzenwerbung 20 Prozent der untersuchten Liste ausmachte.

Bei den untersuchten Hunde-Anzeigen aus den Jahren 2008 bis 2021 war der Anstieg der Aufrufe geringer als bei den Katzen. Dennoch: Hunde-Anzeigen brachten ihren Marken auf YouTube 548 Prozent mehr Aufrufe ein als die durchschnittliche Anzahl der Aufrufe eines einzelnen Videos auf dem Markenkanal. 43 Prozent der Hundevideos zählten zu Marken in den Vereinigten Staaten, gefolgt von Frankreich mit 14 Prozent.
stats