Kiska kooperiert mit Opel
 

Kiska kooperiert mit Opel

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Kiska entwickelt in Kooperation mit Opel das Zukunftsfahrzeug RAK e. (c) Kiska
Kiska entwickelt in Kooperation mit Opel das Zukunftsfahrzeug RAK e. (c) Kiska

Kiska entwickelt ein visionäres Fahrzeug für Opel.

Mit dem neuartigen, batteriegetriebenen Experimentalfahrzeug RAK e möchte Opel seine Pionierrolle bei alternativen Antrieben einmal mehr aufzeigen. Besonderheiten der Studie sind die minimalen Energiekosten – 100 Kilometer Fahrstrecke kosten rund einen Euro – insbesondere durch das geringe Gewicht aufgrund des Leichtbaus. Der Stadtflitzer wiegt zwei Drittel weniger als ein heutiger Kleinwagen und erreicht eine autobahntaugliche Höchstgeschwindigkeit von 120 Kilometer pro Stunde.

Das in enger Zusammenarbeit mit der Designagentur Kiska entstandene Fahrzeug hatte zum Ziel, moderne urbane Mobilität in visionärer Weise zu interpretieren. Inspiriert wurde der progressive RAK e durch den Opel Ampera.

"Opel setzt mit dem alltagstauglichen, elektrischen Ampera einen Meilenstein und begründet ein völlig neues Segment im europäischen Automobilmarkt", erklärt Alexander Struckl, Geschäftsführer General Motors Austria GmbH, "auch der RAK e zeigt nun auf visionäre Weise, wo für Opel die Zukunft einer emissionsfreien Mobilität liegen kann."

Ein Video zeigt das Making of des Wagens. Außerdem gibt es eine Servus TV-Reportage.

Urbane Mobilität mit Fun-Charakter

Beim RAK e wurden neue Wege in der Herangehensweise an ein derartiges Projekt beschritten. So wurde zum Beispiel die Gestaltung des Interieurs und des Exterieurs in einem Prozess kombiniert. Kiska entwickelt einen Ansatz, der die traditionellen Barrieren zwischen Auto- und Motorrad-Design aufhebt.

Das Fahrzeug ist nur 1,3 Meter breit und bietet Platz für zwei Personen in Tandem-Konfiguration für optimale aerodynamische Leistung und Energieeffizienz. Die Pilotenkanzel, welche die Funktionen von Dach und Windschutzscheibe vereint, gewährt eine 270-Grad-Sicht ohne toten Winkel. Damit man bequem einsteigen kann, fährt das Lenkrad automatisch nach oben, wenn sich die Kanzel öffnet. Die spezielle Anordnung der Scharniere stellt sicher, dass das Fahrzeug ein niedriges Profil behält, auch wenn es geöffnet ist. Der RAK e soll zudem in einer auf 45 Kilometer pro Stunde Höchstgeschwindigkeit reduzierten Variante auch bereits von 16-Jährigen gefahren werden dürfen.

2007, als das Unternehmen sein erstes Auto den X-Bow entwickelte, wurde die strategische Entscheidung getroffen, sich intensiv mit Material-Innovationen und Anwendungen zu beschäftigen. "Leichtbau-Konstruktion ist für uns kein Modewort, sondern eine Haltung und die einzige Lösung für urbane Mobilität in der Zukunft", erklärt Gerald Kiska, Inhaber und CEO von KISKA.

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