Kampagnen-Eingriffe: OWM bestätigt deutliche ...
 
Kampagnen-Eingriffe

OWM bestätigt deutliche Auswirkung auf Werbemaßnahmen

Corona Borealis / adobe.stock.com
Mehr als 60 Prozent der Mitglieder haben ihre Etats für die Marketingkommunikation reduziert, bei etwa 30 Prozent bleiben sie unverändert.
Mehr als 60 Prozent der Mitglieder haben ihre Etats für die Marketingkommunikation reduziert, bei etwa 30 Prozent bleiben sie unverändert.

Gemäß einer Umfrage der deutschen Organisation Werbungtreibende im Markenverband unter ihren Mitgliedsunternehmen gaben 60 Prozent an, dass sich die Pandemie negativ auf die Umsätze auswirke. Ein Viertel berichtet hingegen von einer besseren Umsatzentwicklung.

Zwei von drei Unternehmen reagieren mit neuen Kampagnen auf Covid-19. Mehr als 80 Prozent der Unternehmen haben in laufende Kampagnen eingegriffen, in dem diese mit reduzierten Budgets weitergeführt oder zurückgestellt wurden. Mehr als 60 Prozent der Mitglieder haben ihre Etats für die Marketingkommunikation reduziert, bei etwa 30 Prozent bleiben sie unverändert, immerhin sechs Prozent haben ihre Investitionen sogar etwas erhöht. Zwei Drittel der Mitgliedsunternehmen haben mit neuen Kampagnen auf die Situation reagiert oder haben diese in Planung.

Digital profitiert von Budgeterhöhungen

„Viele Unternehmen haben konsequent reagiert und ihre Kampagnen angepasst. Das hat natürlich auch deutliche Auswirkungen auf den deutschen Werbemarkt“, kommentiert Joachim Schütz, Geschäftsführer der OWM. Die einzelnen Werbeformen und Kanäle seien sehr unterschiedlich von den Folgen der Pandemie betroffen. Bei klassischen Medien und Sponsoring werden die Investitionen am stärksten reduziert, aber auch digitale Etats bleiben nicht verschont. Gleichzeitig werden Budgets auch erhöht, wovon digitale Werbeformen insgesamt etwas stärker profitieren.
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