Kabel Deutschland arbeitete sich in Gewinnzon...
 

Kabel Deutschland arbeitete sich in Gewinnzone zurück

Im Geschäftsjahr 2014/15 (Ende März) sei ein Überschuss von 239 Mio. Euro erzielt worden nach einem Verlust von 68 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum

Kabel Deutschland schreibt wieder schwarze Zahlen. Im Geschäftsjahr 2014/15 (Ende März) sei ein Überschuss von 239 Mio. Euro erzielt worden nach einem Verlust von 68 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum, teilte Deutschland größter Kabelnetzbetreiber am Montag mit. Das Minus im vergangenen Geschäftsjahr war vor allem wegen der Kosten für die Übernahme durch Vodafone entstanden.

Getragen ist das Wachstum von einem Kundenplus bei Internet-Anschlüssen. Die Zahl der Abonnenten stieg nach Angaben von Kabel Deutschland um 450.000 auf 2,6 Millionen. Der Umsatz kletterte um sechs Prozent auf 2 Mrd. Euro.

Für das laufende Jahr ist der Vorstand optimistisch: Umsatz und Betriebsergebnis (bereinigtes Ebitda) sollen jeweils um bis zu neun Prozent wachsen. Letztere Kennzahl stieg im vorigen Geschäftsjahr um drei Prozent auf 940 Mio. Euro.

Vodafone hatte Kabel Deutschland 2013 inklusive Schulden für knapp 11 Mrd. Euro übernommen und hält etwa drei Viertel der Anteile. Kabel Deutschland versorgt über acht Millionen Haushalte in 13 Bundesländern mit Fernsehen. In Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg ist der kleinere Rivale Unitymedia aktiv.
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