IAA beschließt Charta für faire Pitches
 

IAA beschließt Charta für faire Pitches

IAA Austrian Chapter
IAA-Vizepräsident Sebastian Bayer, Markenartikelverband-GF Günter Thumser und IAA-Präsident Walter Zinggl (v.l.) wollen wieder mehr "Professionalität, Seriosität, Transparenz und gegenseitige Wertschätzung".
IAA-Vizepräsident Sebastian Bayer, Markenartikelverband-GF Günter Thumser und IAA-Präsident Walter Zinggl (v.l.) wollen wieder mehr "Professionalität, Seriosität, Transparenz und gegenseitige Wertschätzung".

Das IAA Austrian Chapter will mit Empfehlungen für einen "Quality Pitch" den Wettbewerbs-Defiziten in der Kommunikationsbranche langfristig den Kampf ansagen – gemeinsam mit den 26 führenden Kreativagenturen des Landes, dem Österreichischen Verband der Markenartikelindustrie und der Fachgruppe Werbung der WKO.

Die Qualität der Pitches in der Kommunikationsindustrie ist seit Jahren am Abflauen. Was als allgemein bekannt gilt, hat nun auch eine Befragung des Austrian Chapter der International Advertising Association unter ihren Mitgliedern ergeben. Schließlich habe man sich jetzt zu dem Schritt der „Quality Pitch Charta“ entschlossen, mit welcher sich Werber und Werbeagenturen zu gewissen Einhaltungen bei Pitches verpflichten, die nicht dem Vergaberecht unterliegen.

'Leidensdruck zu hoch'

Ja, das Thema Pitch-Unkultur sei ein bereits lange existierendes, „aber mittlerweile ist der Leidensdruck in der Branche einfach zu hoch geworden“, so IAA-Präsident Walter Zinggl beim Pressegespräch am Dienstag auf HORIZONT-Nachfrage, warum man erst jetzt diesen Zusammenschluss geschafft habe. Insgesamt beinhaltet die Charta acht Empfehlungen, darunter etwa die Festlegung der Auftraggeber, maximal vier Agenturen zum Bewerb einzuladen, und jene der Agenturen, von Pitches Abstand zu nehmen, die kein Abstandshonorar vorsehen. Derzeit arbeitet die IAA außerdem an einer ähnlichen Initiative für Media-Pitches.

Mehr Details zur Initiative und Antworten dazu von IAA-Präsident Walter Zinggl, IAA-Vizepräsident Sebastian Bayer und Günter Thumser, Geschäftsführer Österreichischer Verband der Markenartikelindustrie, lesen Sie in der HORIZONT-Ausgabe 38/2019, die am 20. September erscheint. Noch kein Abo? Hier klicken.

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