"How to be 'Like'?" Oder: Wie Marken zu Medie...
 

"How to be 'Like'?" Oder: Wie Marken zu Medienunternehmen werden

Ein Social Media Workshop der Mediaagentur Initiative und der Online-Unit FastBridge zeigt, dass Storytelling, Relevance, Agility, Connected Media, multimediales Content Marketing, Second Screening und Native Advertising relevanter denn je sind

"Wie bleiben Marken in der heutigen Attention Economy dauerhaft likeable?" – dieser Frage gingen die Mediaagentur Initiative und die Online-Unit FastBridge im Rahmen eines gemeinsamen Workshops am 9. Juli in den agentureigenen Räumlichkeiten nach. Unternehmen wie etwa UPC, Servus TV, Constantin Film, Asfinag und Ergo wurden eingeladen, an dem Workshop teilzunehmen, der verdeutlichte, dass Marken im schnelllebigen Wandel des Social Webs zu Medienunternehmen werden müssen, um bestehen zu können. Storytelling, Relevance, Agility, Connected Media, multimediales Content Marketing, Second Screening und Native Advertising – Begriffe, die Marken heutzutage ein Begriff sein müssen, um sich Likes und Aufmerksamkeit der Social Media User zu verdienen.

Zu Wort kamen im Rahmen der Veranstaltung Mark Walker, Digital Director der World Markets von IPG Mediabrands, und Lukas Hafner, Social Media Strategist bei FastBridge. Diese betonten, dass Unternehmen heute publizistisches Medienmanagement meistern können müssen. Dies bedeutet, umgelegt auf das soziale Netzwerk Facebook: Klassische Postings, die nicht aktuell sind, müssen weichen, um Platz für kleine Geschichten, Storytelling, zu machen. "Die Halbwertszeit von Social Media Content wird immer kürzer. Marken stehen daher unter enormen Druck täglich neuen, kontextuellen und likeable Content zu kreieren", so Lukas Hafner. Relevant sei neben dem Geschichten erzählen außerdem alles, was mit Native Advertising und Second Screening in Verbindung gebracht werden kann.

Das allerdings funktioniert allerdings nicht, wenn man seine Zielgruppe(n) und dessen Bedürfnisse nicht kennt. Ein User mag zwar fast rund um die Uhr online sein, ist aber nicht immer willens, sich mit den Botschaften der Marken auseinanderzusetzen. Zudem erwartet sich knapp mehr als die Hälfte aller User, dass Marken mit personalisierten, aufmerksamkeitsstarken Überraschungen aufwarten, die allerdings wie glückliche Zufälle wirken.

Wie erfolgreich Kommunikationsmaßnahmen im Social Web sind, muss nicht nur anhand  Engagement-, Klick-, Fan- oder Subscription-Rates, sondern auch anhand deren tatsächlichem Geldwert ermittelt werden. Mithilfe des neuen Tools "Socialight" ist es Initiative nun möglich, den Media Value für Earned und Paid Media-Aktivitäten einer Marke im Social Web festzulegen.
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