Green Marketing Award: Das sind die Gewinner ...
 
Green Marketing Award

Das sind die Gewinner der Kategorie 'Be Aware'

Too Good To Go
Konsument:innen werden ermutigt, ihre Sinne zu verwenden, bevor sie Produkte entsorgen.
Konsument:innen werden ermutigt, ihre Sinne zu verwenden, bevor sie Produkte entsorgen.

In der Kategorie 'Be Aware' holt sich Too Good To Go den ersten Platz. Und auch Acker Österreich und Raiffeisen Ware schaffen es aufs Siegertreppchen.

Platz 1: Too Good To Go 'Oft länger gut/Mindeshaltbarkeitsdatum'

Zehn Prozent der Lebensmittelverschwendung in der EU passieren wegen Missverständnissen rund um das Mindesthaltbarkeitsdatum. Aber das MHD sagt ja nur, bis wann ein Produkt seine Eigenschaften wie Farbe oder Konsistenz erhält. Es besagt nicht, ab wann das ­Produkt nicht mehr konsumiert werden sollte. Die Aus­wirkung ­dieser Verwechslung auf unseren Planeten sind aber enorm.
 
Too Good To Go
Und genau das möchte Too Good To Go ändern. Daher hat Too Good To Go mit österreichischen und internatio­nalen Lebensmittelproduzenten eine gemeinsame Idee ­geboren: Oft länger gut. Damit werden Konsument:innen ermutigt, ihre Sinne zu verwenden, bevor sie Produkte entsorgen. Nach sechs Monaten Vorbereitung, um mehr als 20 Partner an Bord zu holen, startete im März 2021 eine umfassende Kommunikationskampagne. Lebensmittel­verschwendung ist manchmal schwer zu fassen. Mit der "Oft länger gut"-Initiative kommt nun Bewegung in das ­Thema Mindesthaltbarkeitsdatum.
 
Too Good To Go

Platz 2: Acker Österreich 'GemüseAckerdemie'

Kinder und Jugendliche haben sowohl zu Hause als auch im Kindergarten und in der Schule immer weniger Kontakt zur Natur und zur Lebensmittelproduktion und wissen oft nicht mehr, wo unsere ­Lebensmittel herkommen. Ziel der gemeinnützigen Organisation Acker Österreich ist es, mit den GemüseAckerdemien Bewusstsein für die ­Herkunft von Lebensmitteln zu schaffen. Bis 2030 soll jedes Kind die Möglichkeit haben, den Wachstums- und Wertschöpfungsprozess von Lebensmitteln zumindest einmal in der Kindergarten- und Schullaufbahn mit den eigenen Händen und allen Sinnen praktisch zu erleben.
 
Acker Österreich
Dazu bauen Kinder und Jugendliche in den GemüseAckerdemien Gemüse auf schuleigenen Flächen an. Eine selbst entwickelte digitale Lernplattform verbindet theoretische Lernmaterialien und praktische Ackerübungen passgenau für die Bedürfnisse der Lehrkräfte und Schüler:innen. Schulen und Kindergärten werden über einen Zeitraum von vier Jahren begleitet. Die Pädagog:innen ­werden vor Ort ausgebildet, um danach selbstständig mit immer neuen Kindergruppen in die Ackerwelt eintauchen zu können.
 
Acker Österreich
Finanziert werden die GemüseAckerdemien zum größten Teil von Sponsoren, die im Rahmen ihrer Tätigkeit ihr Zielpublikum auf Acker aufmerksam machen und so auch im Marketing ­unterstützen.

Platz 3: Raiffeisen Ware - RWA Solar Solutions 'Ökosolar Biotop'

Der Ausbau von Photovoltaik-Anlagen stellt in Österreich einen wichtigen ­Beitrag zur Energiewende dar. Aber ­gerade Großanlagen im landwirtschaft­lichen Bereich werden wegen der Bodenversiegelung kontrovers diskutiert. RWA Solar Solutions zeigt einen innovativen Weg auf: Das Projekt Ökosolar Biotop soll die Stromerzeugung im Einklang mit der Natur und Landwirtschaft ermöglichen. Auf einer Fläche von fünf Hektar wurde eine Photovoltaikanlage mit rund 10.000 Solarmodulen installiert.
 
RWA
Die Module sind auf Rammprofilen installiert, dadurch kann das Regenwasser ­abfließen. Auf 90 Prozent der Fläche ­stehen Module mit fixer Südausrichtung. Der Boden wurde mit einer artenreichen Saatgutmischung begrünt und wird von Schafen beweidet. Mit einer Hecke rund um die Anlage wird Lebensraum für ­Insekten und andere Kleinlebewesen geschaffen. Auf der restlichen Fläche werden drehbare Module für eine optimale Bearbeitung mit Traktoren und Mäh­dreschern und für Obstbäume getestet. Die Kulturen und der Boden werden von den Modulen vor Wettereinflüssen wie Sonneneinstrahlung, Starkregen, Frost und Hagel geschützt. Als Vorzeigeprojekt soll Ökosolar Biotop Bewusstsein für die Möglichkeit der ­Erzeugung von grünem Strom in Kombination mit Landwirtschaft schaffen.
 
RWA
Neben den Siegern haben es noch der Verein Soroptimist International Austria mit der "Road to Equality", einer Wanderung mit sehr kleinem CO2-Fußabdruck und wichtigen Gesprächen zum Thema Gleichstellung der Frau sowie der Käseproduzent Wörle mit "Rettungsinseln Artenvielfalt", einer Initiative zur CO2-Reduktion, bis ins Konsument:innen-Panel geschafft.
Die Nominierten

Acker Österreich GemüseAckerdemie für Kinder
ARA Reinwerfen statt wegwerfen
BIO Austria Lokbranding
Bipa Bi good
BMK/Kraftwerk Wildentschlossen
BWT Bottle free
Cayenne Marketingagentur Holz ist genial
Erste Bank und Sparkasse In our hands
Estyria – Steirerkraft Bee Happy
Generali Christkindlmarkt
Genol Ökosolar Biotop
Greiner AG Greiner Talks
GW 24 APP Klimachamps
Holding Graz Abfall App
HSG Events Advent im Park
Innocent Good Times
Interspar Verkaufsstopp Feuerwerke
Lime Soda Webagentur Trashbusters
MA 48 Wien Abfallwirtschaft Kampagne Gut g’macht
Maria Gottenhuber Nachhaltigkeitsberatung SinnSache
Ölz Meisterbäcker Umstieg auf Faire Trade Kakao
ProSieben.Sat1 Puls 4 4 sustainibility Initiative
Raiffeisen Landesbank Tirol Bee Raiffeisen
Runtastic Run wild
RWA Lagerhaus Wärmebild energetische Sanierung
RWA Lagerhaus Zukunft Erde Humusaufbau
SalzburgMilch Tierwohl
Soroptimisten Road2Equality
Tele Magazin Klimainitiative
Too Good To Go Oft länger gut
Vöslauer Artists for Tomorrow
Vöslauer Klimaticket Promo
Waldquelle Zukunftspreis Waldquelle für morgen
Wörle Rettungsinseln Artenvielfalt

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