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Globale GroupM-Umstrukturierung: Maxus und MEC Austria bleiben eigenständige Agenturen

Mueller
Laut GroupM Austria CEO Peter Lammerhuber sollen die Agenturen Maxus und MEC in Österreich aufgrund lokaler Kundeninteressen nicht fusioniert werden.
Laut GroupM Austria CEO Peter Lammerhuber sollen die Agenturen Maxus und MEC in Österreich aufgrund lokaler Kundeninteressen nicht fusioniert werden.

Laut GroupM Austria CEO Peter Lammerhuber sollen die Agenturen nicht verschmolzen, jedoch neu ausgerichtet werden.

Der internationale Werberiese WPP hat mit der Ankündigung der Umstrukturierung seiner Media-Holding GroupM gestern für Aufsehen in der globalen Mediabranche gesorgt. So sollen demnächst die eigenen Mediaagenturen MEC und Maxus zu einer neuen Agenturmarke fusioniert werden, welche neben dem klassischen Media-Geschäft auch die Bereiche Content und Technologie abdecken soll. 

Bezüglich der Veränderungen im österreichischen Markt beschwichtigt Peter Lammerhuber, CEO GroupM Austria, gegenüber HORIZONT: "Ja, es wird bei beiden Agenturen bis spätestens Ende des Jahres, wahrscheinlich schon früher, zu Neuausrichtungen kommen. Aber Maxus und MEC bleiben in Österreich zwei unterschiedliche juristische Körperschaften mit zwei unterschiedlichen Teams." Aufgrund der lokalen Kundengegebenheiten und einem drohenden Interessenkonflikt werde es nicht zu einer Verschmelzung der Agenturen kommen, so Lammerhuber weiters. 

Auf globaler Ebene soll durch die Fusion die nach Mitarbeiterzahl drittgrößte Mediaagentur nach OMD aus der Omnicom-Holding und Carat (Dentsu Aegis) entstehen. Der internationalen Aussendung von GroupM zufolge soll das unter dem Dach der neuen Agentur gebündelte Geschäft milliardenschwer sein.

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