Fußball-WM: Auch Marken sind Gewinner
 

Fußball-WM: Auch Marken sind Gewinner

Mindshare-Studie: Fußball-WM steigerte außer Popularität von Fußball auch Awareness für assoziierte Marken.

Dass die vergangene Fußball-WM das allgemeine Interesse an Fußball – zumindest kurzfristig – heben konnte, ist nicht erstaunlich. Die aktuelle Momentaufnahmen-Studie "MindMinutes" der Wiener Mediaagentur Mindshare zeigt aber auch, dass mit der Fußball-WM assoziierte Marken von dem sportlichen Großereignis profitieren – auch solche, die nicht unter den offiziellen Sponsoren waren.

Bei der Frage nach Marken und Unternehmen, die mit der Fußball-WM 2010 verbunden werden, nannten die Befragten sowohl vor als auch nach dem Ereignis gleich hinter den langjährigen Hauptsponsoren Coca-Cola und Adidas die Ausstatter Nike und Puma, obwohl diese keine dauerhaften Partner der FIFA waren. „Ein schöner Erfolg für die Nicht-WM-Sponsorenmarken, der unsere Meinung bestätigt, wie wichtig die richtige Zielgruppenansprache und der thematische Fit zwischen Marke und Umfeld ist“, findet Mindshare-Geschäftsführerin Friederike Müller-Wernhart.

Das gesteigerte Bewusstsein für die Marken ergibt sich auch aus den hohen TV-Reichweiten: jeder Fünfte der 12- bis 49-Jährigen in Österreich sah im Schnitt das Finale. Auch die allgemeine Sympathie für Fußball stieg im Laufe des Wettbewerbs: waren es vor der WM noch 46,5 Prozent der befragten Männer und Frauen, die angaben, an Fußball interessiert zu sein, stieg diese Zahl eine Woche nach dem Finale auf 53,5 Prozent.

stats