FIBEP-Generalsekretär erstmals aus Österreich
 

FIBEP-Generalsekretär erstmals aus Österreich

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Observer-Geschäftsführer Florian Laszlo übernimmt ab sofort die FIBEP-Funktion des Belgiers Joachim von Beust

Nach fast zehn Jahren beendet Joachim von Beust seine Tätigkeit als Generalsekretär der FIBEP, Fédération Internationale des Bureaux d’Extraits de Presse - der weltweiten Vereinigung von Medienbeobachtungsunternehmen. Erstmals übernimmt nun ein Österreicher diese Funktion. „Ich freue mich sehr diese ehrenvolle Aufgabe zu übernehmen. Medienbeobachtung ist eine Dienstleistung, die weltweit angeboten wird. Es gibt keinen Kontinent und kaum ein Land der Welt, das nicht über zumindest einen Medienbeobachter verfügt. Die Zahl und Art der Medien nimmt stetig und mit immer größerer Beschleunigung zu. Damit steigt auch der Bedarf, weil die Medien für den Einzelnen nicht mehr konsumierbar sind“, sagt Florian Laszlo, Geschäftsführer der Observer GmbH und neuer FIBEP-Generalsekretär.

Der scheidende Generalsekretär Joachim von Beust ist der Sohn eines der Gründungsunternehmer der FIBEP aus Deutschland. Von Beust gilt durch die Gründung der EuroArgus 1978 als Vorreiter der internationalen Medienbeobachtung. Von 1987 – 1996 war Joachim von Beust neun Jahre lang Vize- und anschließend FIBEP-Präsident. 2005 übernahm er dann die Position des Secrétaire Générale von seinem Schweizer Vorgänger. „Auch in einer sich schnell ändernden Welt der Kommunikation und der Medien bleibt die Sicht eines Medienbeobachters in einer Vogelperspektive, die die Relationen und Bedeutungen klarer sieht. Einerseits durch den Überblick über alle Mediengattungen und Arten und deren Bedeutung für die Kunden im Arbeitsalltag. Andererseits auch durch die mehr als 120 Jahre Erfahrung der Branche seit ihrer Erfindung als Gewerbe im Paris der 1870er“, betont Joachim von Beust.

Wachstum vorwiegend im Online-Bereich

„Das internationale Beobachtungs- und Analyse-Spektrum reicht über sämtliche Medienarten. Der Online-Bereich entwickelt sich dabei wesentlich dynamischer als die klassischen Medien. In vereinzelten Märkten steigt die Anzahl der Printmedien noch ebenso schnell – so etwa im Mittleren Osten und Teilen von Asien sowie Afrika“, berichtet Florian Laszlo. Online-Beobachtung wird von den meisten FIBEP-Mitgliedern angeboten. Auf der Kundenseite sei Wunsch nach Analysen und Hintergründen durchaus ausgeprägt, wobei die Entscheidungsträger in vielen Märkten der Welt die Möglichkeiten der Medienresonanzanalyse laut Laszlo noch nicht annähernd ausschöpfen. Hier sei der Entwicklungsprozess noch nicht zu Ende. Florian Laszlo ist seit 2000 Geschäftsführer der Observer GmbH. Das 1896 gegründete Familienunternehmen ist seines Zeichens österreichischer Marktführer in der Medienbeobachtung und -Analyse.

Die FIBEP ist ein professionell geführtes Business-Netzwerk weltweiter Vertreter der Medienbeobachtungs- und Analyse-Branche, die mehr als eine Milliarde USD umsetzt, wobei die FIBEP-Mitglieder hier zwei Drittel repräsentieren. Knapp 17.000 Angestellte arbeiten in der Branche, die von KMUs dominiert wird, die im Median 4 Mio. Euro im Jahr umsetzen.

(red)
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