Druckerein unter (Preis-) Druck?
 

Druckerein unter (Preis-) Druck?

Österreichische und deutsche Druckereien müssen in ihr Marketing investieren und ihre Beratungskompetenz für den Kunden stärken.

Das behauptet zumindest eine Studie des Druck- und Design-Magazins „4c“, im Zuge derer 342 so genannte „Printbuyer“, also Einkäufer aus Unternehmen, Verlagen und Agenturen in Österreich und Deutschland zu ihrer Zufriedenheit mit Druckdienstleistern befragt wurden. Etwa 23 Prozent der Befragten gaben an, dass die Preise für Druck eher tief sind, die Häfte der Einkäufer empfindet die Preise als angemessen. Für nur neun Prozent der Befragten sind die Preise von Druckereien zu hoch.







Offensichtlich vernachlässigen viele Druckereien in Österreich und Deutschland die Möglichkeit, durch neue Services auch höhere Preise zu generieren. Denn auch in finanziell unsicheren Zeiten, existiert diese Chance: So gaben 20 Prozent der Kunden an, dass sie für die schnellere Lieferung eines Auftrags mehr bezahlen würden als derzeit verlangt wird. 22 Prozent würden zudem für eine bessere Beratung durch die Druckerei und 31 Prozent für die Veredelungen von Druckprodukten, tiefer in die Tasche greifen. Laut der „4c“-Erhebung mangelt es an der Kommunikation der eigenen Leistung und der entsprechenden Marktpositionierung: 43 Prozent der Printbuyer stellen der Eigenwerbung von Druckereien die Note „genügend“ aus und 29 Prozent halten die Eigenwerbung sogar für „ungenügend“. Die gesamte Umfrage erscheint am Mittwoch, den 26. November, im Magazin „4c“ und ist dann auch online abrufbar.
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