Donauinselfest feiert 35. Geburtstag
 

Donauinselfest feiert 35. Geburtstag

Markus Sibrawa
Heuer findet das Donauinselfest vom 22. bis 24. Juni statt.
Heuer findet das Donauinselfest vom 22. bis 24. Juni statt.

Das Donauinselfest wird heuer 35 Jahre alt. Auf den hohen Werbe- und Medienwert setzen auch Marken – in diesem Jahr mit einigen Neuerungen.

Dieser Artikel ist zuerst in Ausgabe Nr. 15/2018 des HORIZONT erschienen. Noch kein Abo? Hier klicken!

Kreise statt Bubbles. Mit einem neuen Logo hat sich das Wiener Donauinselfest zum 35. Geburtstag ein kleines Facelift gegönnt. Von einer Midlife-Crisis ist das weltgrößte regelmäßig stattfindende Freiluft- Musikfestival aber weit entfernt. Im Vorjahr wurden 2,8 Millionen Besucher gezählt, ein Gesamtwerbewert von 130 Millionen Euro und ein Gesamtmedienwert von rund 75 Millionen Euro bedeuteten neue Bestmarken. Donauinselfest-Projektleiter und Pro-Event-Geschäftsführer Thomas Waldner zieht ein auch aus Marketing-Sicht positives Fazit. „Das Donauinselfest hat in seiner 35-jährigen Geschichte eine enorm positive gesellschaftliche Aussage aufgebaut, von der Marken profitieren“, sagt Waldner. Gemeinsam mit den Marken inszeniere man eine emotionale Aktivierung der Brands, die weit über das Festival hinausreiche und sowohl on- als auch offline Präsenz, Interaktion und Sympathie schaffe. „In den letzten Jahren haben wir den Fokus vermehrt daraufgelegt, unsere Kooperationspartner als integrativen Teil des Festivals zu inszenieren“, meint Waldner und verweist dabei etwa auf die Kreation verschiedener Event-Tools, wie das Eurowings Stage- Flying, einen 160 Meter langen Flying Fox, unmittelbar über den Bühnenbereich der spark7/Kronehit Bühne. „Ich würde gerne die Online-Begriffe ‚Brand Safety‘ und ‚Viewability‘ auf das Donauinselfest umlegen: Beides können wir maßgeschneidert bieten und Marken dadurch einen Auftritt geben, der weit über die Branding- Standards im Entertainment-Bereich hinausgeht“, skizziert Waldner seine Marketingidee.

Obi neu an Bord

Die Sponsor-Suche sei „grundsätzlich nicht leicht“, so der Organisator, der mit der Entwicklung der letzten Jahre sehr zufrieden ist: „Wir haben im Schnitt rund 80 Kooperationspartner – mit Zu- und Abgängen.“ Mit Obi kommt heuer ein neuer Partner dazu, Wien Energie, UniCredit Bank Austria und Wiener Städtische Versicherung sind schon seit Jahrzehnten dabei. „Grundsätzlich setzen wir auf Kontinuität in den Partnerschaften und Innovation in der Inszenierung“, so Waldner. Dadurch könne man auch den Evolutionsprozess der Marken begleiten. Und auch die Evolution des Donauinselfestes scheint nach 35 Jahren noch lange nicht vorbei. Nicht nur wegen der neuen Kreise.

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