Die Österreichischen Lotterien begehen ihr 30...
 

Die Österreichischen Lotterien begehen ihr 30-jähriges Jubiläum

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Generaldirektor Karl Stoss und Vorstandsdirektorin Bettina Glatz-Kremsner ziehen anlässlich "30 Jahre Österreichische Lotterien" Zwischenbilanz.
Generaldirektor Karl Stoss und Vorstandsdirektorin Bettina Glatz-Kremsner ziehen anlässlich "30 Jahre Österreichische Lotterien" Zwischenbilanz.

30 Jahre nach ihrer Gründung ziehen die Österreichischen Lotterien Zwischenbilanz. Die Wahrscheinlichkeit, einen Lotto Sechser zu machen, liegt bei 1 zu 8.000.000.

Pro Sekunde werden in Österreich durchschnittlich 26,5 Tipps abgegeben und 2,1 Rubbel- und Brieflose verkauft. Während vor 30 Jahren - die Österreichischen Lotterien nahmen am 7. September 1986 ihren Betrieb auf - ein Tipp allerdings noch 6 Schilling gekostet hat, kostet dieser heute 1,20 Euro. Anlässlich des Jubiläums "30 Jahre Österreichische Lotterien" blickten Generaldirektor Karl Stoss und Vorstandsdirektorin Bettina Glatz-Kremsner auf die vergangenen drei Jahrzehnte zurück und gaben Einblick in Zahlen, Daten und Fakten.

Am Beginn standen die Einführung von Lotto "6 aus 45" sowie die Übernahme von Toto im Jahr 1986. 1988 kamen mit Joker und Torwette zwei neue Produkte, 1990 wurden die bereits auf dem Markt befindlichen Spiele Zahlenlotto, Brieflos und Klassenlotterie übernommen. Es folgten Rubbellos (1995), Bingo (1999), ToiToiToi (2003) und EuroMillionen (2004). Mit webclub.at, heute bekannt als win2day, schufen die Österreichischen Lotterien 1998 eine eigene Online-Spieleplattform. 2004 eröffnete die Tochtergesellschaft WINWIN ihre ersten Outlets mit Video Lottery Terminals.

Größter Einzelgewinner ist das Finanzministerium

Nach 409 Millionen Euro im ersten vollen Geschäftsjahr 1987 überschritt der Gesamtumsatz 1995 erstmals die 1-Milliarden-Marke, ließ 2006 die 2-Milliarden-Marke hinter sich, ehe 2013 die 3-Milliarden-Marke fiel. "Auf Basis der erfreulichen Entwicklungen des ersten Halbjahres erwarten wir für 2016 einen neuen Rekordumsatz", sagt Generaldirektor Stoss. Kumuliert über die 30 Jahre beträgt der Gesamtumsatz 48,3 Milliarden Euro. 30,9 Milliarden Euro wurden davon an Gewinnen wieder ausgeschüttet. Statistisch hat damit jeder Österreicher über 16 Jahre rund 4.200 Euro gewonnen.

Die Wahrscheinlichkeit, einen Lotto Sechser zu machen, liegt bei 1 zu 8.000.000. In den letzten 30 Jahren gelang es 925 Menschen, einen Gewinn in Euro-Millionenhöhe zu erzielen: 859 bei Lotto, 36 in der Klassenlotterie, 25 bei EuroMillionen und fünf beim Joker. Vorstandsdirektorin Glatz-Kremsner verrät auch, wer der größte Einzelgewinner ist: "Es ist das Finanzministerium mit kumuliert rund 10,6 Milliarden Euro an Steuern und Abgaben. Durchgerechnet auf die 30 Jahre haben wir also täglich 967.400 Euro abgeliefert."

185 Millionen Euro für den guten Zweck

Gesellschaftliche Verantwortung ist ein Thema, dass sich die Österreichischen Lotterien auf die Fahnen schreiben. Insgesamt sind bis dato über 30.000 Sponsoring-Anfragen eingegangen - die Hälfte davon wurde auch umgesetzt. "Kumuliert sind dadurch insgesamt 185 Millionen Euro für den guten Zweck geflossen", sagt Glatz-Kremsner. Sponsoring-Partnerschaften gibt es etwa mit der Österreichischen Kinderhilfe, der Sporthilfe, der Seniorenhilfe, dem WWF, Licht ins Dunkel, den Special Olympics, dem Österreichischem Olympischen Comité (ÖOC) und der Österreichischen Nationalbibliothek. Darüber hinaus sind die Österreichischen Lotterien über die gesetzlich verankerte Sportförderung Sponsor des heimischen Sports - derzeit fließen jährlich Beträge von 80 Millionen Euro an die Dach- und Fachverbände.
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