Deutscher Fachverlag: "gesund und in guter Ve...
 

Deutscher Fachverlag: "gesund und in guter Verfassung"

Zum gesamten Umsatzplus von 3,6 Prozent trug auch der Manstein Verlag mit 11,9 Millionen Euro im Jahr 2007 bei.

Im Jahr 2007 konnte der Deutsche Fachverlag (dfv) in Frankfurt/Main seinen Umsatz um 3,6 Prozent auf insgesamt 133,1 Millionen Euro steigern. Starkes Wachstum von zehn Prozent wiesen vor allem die Säulen Kongresse & Veranstaltungen mit 4,9 Millionen Euro Umsatz sowie die Print- und Onlinestellenanzeigen mit 7,5 Millionen Euro aus. Die Anzeigenumstätze der insgesamt 90 Fachtitel der Gruppe machen mit 20 Prozent der Gesamterlöse einen "betriebswirtschaftlich fest kalkulierbaren Posten aus", erklärt Klaus Kottmeier, Vorsitzender des Aufsichtsrates des dfv. Sie stiegen um 3,5 Prozent auf 91,4 Millionen Euro. Im Ranking der umsatzstärksten Fachzeitschriften Deutschlands ist der dfv mit den drei Titeln "Horizont", "Lebensmittel-Zeitung" und "Textilwirtschaft" unter den Top 10 vertreten. Die Online-Umsätze der 60 Internetangebote des Verlages lagen im vergangenen Jahr bei 4,5 Millionen Euro. Laut Kottmeier trug auch das Auslandsgeschäft mit einem Anteil von 19 Prozent am Gesamtumsatz maßgeblich zum Geschäftserfolg bei. Die Tochtergesellschaften erwirtschafteten 2007 insgesamt 25,3 Millionen Euro (plus 2,4 Prozent). Der größte Umsatzbeitrag kam dabei weiterhin von der Manstein Zeitschriftenverlagsgesellschaft mit 11,9 Millionen Euro, gefolgt von Italien (fashion italia) mit 5,4 Millionen. Weitere Gesellschaften gibt es in Tschechien/Slowakei, Polen und Russland. Und Seit 2008 auch in Indien. "Der dfv hat über Jahrzehnte mit bemerkenswerter Stabiltiät erfolgreich gearbeitet", erklärt Kottmeier, "er ist gesund, befindet sich in guter Verfassung und wird weiter wachsen".
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