Des 'Burger-Königs' neue Kleider: Burger King...
 
Des 'Burger-Königs' neue Kleider

Burger King mit erstem Rebranding seit 20 Jahren

BK

Die neue in-house konzipierte Visual Identity soll Authentizität und Qualität in den Mittelpunkt rücken. Bis Ende 2023 sollen in Österreich dann auch sämtliche Restaurants baulich an den neuen Markenauftritt angepasst werden.

Die Fast-Food-Kette entwickelt eigenen Angaben zufolge ihre visuelle Markenidentität erstmals seit zwei Jahrzehnten weiter. Die seit dem Jahre 1954 bestehenden Markenwerte sollen hierbei keinesfalls adaptiert werden, wie man betont – „vielmehr handelt es sich um eine Weiterentwicklung, die die Qualität und Authentizität unterstreicht“.


Das neue Design orientiere sich dabei an der simplen Idee, dass authentisches Essen auch einen authentischen Markenauftritt benötige. So erscheinen neben dem Logo zukünftig alle Touchpoints zum Kunden – von den digitalen Kanälen, über die Mitarbeiteruniform bis hin zum Branding des Restaurants – im neuen Look. Der neue Markenauftritt wurde in-house vom Designteam rund um Raphael Abreu, Head of Design bei Restaurant Brands International, der Dachgesellschaft von Burger King, entwickelt und umgesetzt.

 Das Logo-Design soll Kenner an das „alte“ Logo aus den 90-ern erinnern; allerdings mit klarer Formgebung und einer deutlich satteren Farbwahl.
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Das Logo-Design soll Kenner an das „alte“ Logo aus den 90-ern erinnern; allerdings mit klarer Formgebung und einer deutlich satteren Farbwahl.

90-er-Hommage, aber 'selbstbewusster'

Das Logo-Design soll Kenner sofort an das „alte“ Logo aus den 90-er Jahren erinnern; mit klarer Formgebung und einer deutlich satteren Farbwahl soll es nun jedoch wesentlich "selbstbewusster" und authentischer wirken.

Die neue Bildsprache stellt zudem Details der Speisen in den Mittelpunkt und will bewusst Appetit auf „mehr“ machen. Das neue Branding wird zunächst über die digitalen Kanäle des Unternehmens ausgerollt. Bis Ende 2023 sollen in Österreich dann auch sämtliche Restaurants baulich an den neuen Markenauftritt angepasst werden.

Weniger soll überall mehr werden

Auch im Produktsortiment soll künftig „Weniger ist mehr“ gelten; so setze man ausschließlich auf natürliche Aromen durch den Verzicht auf Konservierungsstoffe, Geschmacksverstärker und künstliche Aromen. Außerdem plant der Burgerexperte, sein Produktsortiment im laufenden Jahr um weitere fleischlose Alternativen zu ergänzen. 2019 führte Burger King etwa den Plant-based Whopper ein. 

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