Das sind die Adgar-Sieger 2016
 

Das sind die Adgar-Sieger 2016

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Das Objekt der Begierde: Seit 1984 verleiht das Board Werbemarkt im Verband Österreichischer Zeitungen den Adgar.
Das Objekt der Begierde: Seit 1984 verleiht das Board Werbemarkt im Verband Österreichischer Zeitungen den Adgar.

Kein großer Abräumer, sondern eine Vielzahl an Preisträgern bei den besten Printwerbungen des Jahres im Wiener Konzerthaus.

Zum bereits 32. Mal hat der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) am Donnerstagabend im Wiener Konzerthaus den Adgar für die ­besten Printwerbungen des Landes vergeben. Im Gegensatz zum Vorjahr, als die Kreativen von Demner, Merlicek & Bergmann mit drei Auszeichnungen die großen Abräumer des Abends waren, bestach die diesjährige Gala durch ein breites Spektrum an Preisträgern: Gleich zwölf Agenturen beziehungsweise Einreicher durften im Wiener Konzerthaus über eine Auszeichnung jubeln. 


Der Reihe nach: Als "Printwerber des Jahres" wurde XXXLutz ausgezeichnet. Helmut Hanusch, Vorsitzender des Boards Werbemarkt im VÖZ, bezeichnete den Preisträger als "stabilen und verlässlichen Werbepartner". XXXLutz setze vor allem auf die Aktualität und Nachhaltigkeit von Zeitungen und Magazinen als Werbeträger und "pflegt damit Marke und Image in einem vertrauensvollen Umfeld", so Hanusch. 


Eine Jury unter Vorsitz von Hans-Jörgen Manstein (Manstein Verlag) kürte zudem die Sieger in vier Kategorien und zwei Sonderpreisen. Die Agentur Demner, Merlicek & Bergmann ­gewann dabei die Kategorie "Auto und Motor" mit dem Sujet "Mama" für den Kunden BMW. Die Fachjury würdigte die "aussagekräftige und ­ästhetisch umgesetzte Bildidee, die die Message auf den Punkt bringt". Auf den Plätzen folgen Wien Nord mit dem Sujet "Hirsch" für den Kunden Opel, dahinter Porsche Austria mit dem Sujet "Golf Rabbit – Jahre vergehen" für Volkswagen.

Springer & Jacoby gewinnt bei Dienstleistungen



Wie schon im Vorjahr gewann Springer & Jacoby auch heuer die ­Kategorie Dienstleistungen, erneut für den Versicherer UNIQA. Die Jury würdigte dabei "die gelungene und sehr spannende Inszenierung eines heiklen Themas" in Form des Sujets "Denk Lebensfreude altert nicht!". Auf Platz zwei schaffte es Unique Werbeagentur für die MA48 anlässlich des "Eurowischn"-Sujets zum Song Contest, den dritten Rang holte sich FCB Neuwien mit dem Sujet "Klingt unglaublich – ist aber so!" für die ÖBB. 


An die Spitze in der Kategorie "Handel & Konsum- und Luxusgüter" setzte sich McCann für ihren Kunden Coca-Cola mit dem Sujet "I’ve kissed (Marilyn Monroe)", gefolgt von D,M&B mit der EM-Anzeige für Stiegl und der Agentur We Make mit dem "Wing Chair" für bene. Die "glamouröse Umsetzung, die das Markenimage perfekt in Szene setzt", war für die Fachjury ausschlag­gebender Grund, McCann ganz oben zu ­reihen.

Eine jahrelang geführte Zusammenarbeit wurde im Bereich des "Social Advertising" prämiert: Lowe GGK, die ja seit Kurzem unter dem Namen GGK Mullenlowe firmiert, überzeugte mit dem "Kerzen"-Sujet für das CS Hospiz Rennweg. "Die Anzeige transportiert die emotionale Botschaft perfekt und ohne Worte", erläuterte die Jury ihre Entscheidung. Auf Rang zwei setzte sich die Agentur Wirz mit dem Sujet "Der Krebs hat Angst vor mir" für das St. Anna Kinderspital, dahinter rangiert Czerny Plakolm mit dem Sujet "Lendvai_Baich" im Rahmen einer Spendenkampagne für Flüchtlinge.

Sonderpreis für Zum goldenen Hirschen



Der Sonderpreis für den kreativen Einsatz von Printwerbung erhielt die Agentur Zum goldenen Hirschen. Am Sujet "Balken", realisiert für die Generali Versicherung, würdigte die Jury, dass es das "kreative Potenzial der klassischen Anzeigenwerbung voll ausgenutzt hat". Abschließend würdigte der VÖZ auch besondere Onlinewerbung: Die MediaCom holte hierbei den Sonderpreis für T-Mobile mit dem Banner "LTE-Test", der laut Jury als "innovative Werbeform" punktete, die "maximale Aufmerksamkeit schafft". 

Alle Gewinner im Überblick



HORIZONT zeigt hier alle Gewinner der diesjährigen Adgar-Gala samt ­Detailinfos zu den Arbeiten. Wir haben zudem auch mit einigen heimischen Agenturen über die Bedeutung von Printwerbung gesprochen. Außerdem erläutert VÖZ-Präsident Thomas Kralinger die Bedeutung von gedruckten Medien im ­Fokus aktueller weltpolitischer Ereignisse: "Hier werden die Themen gesetzt, über die Österreich spricht."
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