Coronavirus: Fachgruppe Werbung und Marktkomm...
 
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Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien verspricht finanzielle Hilfe

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Gerade für EPUs sind der Coronavirus und daraus resultierende Auftragseinbußen existenzbedrohend - die Fachgruppe will mit einer Finanzspritze helfen.
Gerade für EPUs sind der Coronavirus und daraus resultierende Auftragseinbußen existenzbedrohend - die Fachgruppe will mit einer Finanzspritze helfen.

Man will 200.000 Euro aus den eigenen Rücklagen zur Verfügung stellen, "um EPUs schnell und unbürokratisch zu helfen".

Administrieren müsste das die WKO Wien oder der Bund - "es gibt vermutlich weitere Fachgruppe die helfen können und wollen. Das gehört koordiniert", heißt es in einem Statement der Wiener Fachgruppe. Derzeit könne man diese Summe "auch nicht offiziell beschließen, da es keine Meetings geben darf, und somit auch keine Ausschüsse. Aber wir sind davon überzeugt, dass wo ein Wille auch ein Weg."

Und: "Wir sind natürlich laufend im Gespräch mit allen Beteiligten von WKO bis Bundesregierung, um ins Straucheln geratenen Betrieben zu helfen". Die schnellste Hilfe für EPUs und KMUs sieht die Fachgruppe derzeit im Weg zur Sozialversicherungsanstalt der Selbständigen (SVS) und zum Finanzamt, "wo neue Einstufungen oder Stundungen relativ unkompliziert möglich sind". Beim Finanzamt kann um Herabsetzung der laufenden Steuervorauszahlungen oder Stundung der Beiträge angesucht werden.

In einem Informationsmail an ihre 11.000 Mitgliedsbetriebe hat die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien Tipps in Zeiten drohender Einbußen durch das Coronavirus zusammengefasst. Der Kollektivvertrag sieht Kurzarbeit vor, lautet dort etwa eine Information.
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