Befragung: Budgetshift bei Social-Media-Kampa...
 
Befragung

Budgetshift bei Social-Media-Kampagnen, Direktmarketing und Pressearbeit

APA / AFP
61,5 Prozent der Befragten gaben an, dass sie in Social-Media-Kampagnen mehr investierten als ursprünglich geplant.
61,5 Prozent der Befragten gaben an, dass sie in Social-Media-Kampagnen mehr investierten als ursprünglich geplant.

Im Juli befragte der Marketing Club Österreich (MCÖ) 150 Marketingentscheider zu den Auswirkungen des Coronavirus auf die Marketing-Community.

Nach einer ersten Umfrage im März hat der MCÖ im Juli neuerlich Marketingentscheider zu ihren Einschätzungen bezüglich der Auswirkungen zur Corona-Krise befragt. "Die Situation bleibt weiterhin schwierig", fasst Georg Wiedenhofer, Präsident des MCÖ, die Ergebnisse zusammen. "Mehr als die Hälfte (55 Prozent) der Unternehmen geben an, dass die Marketingbudgets geringer ausfallen als zunächst geplant, bei einem Viertel betragen die Reduzierungen sogar mehr als 20 Prozent. Dies ist eine Fortsetzung der Trends, die sich auch in den Erhebungen der Mediaausgaben widerspiegeln. Es ist leider noch keine Entspannung in Sicht."

Digitale Kommunikationsformen als Gewinner

61,5 Prozent geben an, dass sie in Social-Media-Kampagnen mehr investieren als ursprünglich geplant. 44,3 Prozent planen, mehr für Direktmarketing- oder Newsletter-Kampagnen auszugeben, gefolgt von Pressearbeit und Google Ads. Insgesamt kommt es bei 73 Prozent der Befragten zu Verschiebungen der Werbegelder hinsichtlich des Medieneinsatzes. Die Gelder fließen nicht nur bei Werbeschaltungen in digitale Kanäle, die Umfrage zeigt auch auf, dass im eigenen Unternehmen in digitale Lösungen investiert wird. So planen fast 75 Prozent der Befragten, Investitionen in ihre eigene Website zu tätigen. Knapp 42 Prozent möchten ihre Budgets auch in Content-Marketing-Systeme investieren, gefolgt von Investitionen in CRM-Tools und in Webshops. Nur 8,1 Prozent gaben an, dass sie keine Investitionen in diesen Bereichen vorhaben.
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