Aufmerksamkeitskampagne: Ein guter Rat vom We...
 
Aufmerksamkeitskampagne

Ein guter Rat vom Werberat

ÖWR
Michael Straberger (l.) und Mariusz Jan Demner präsentieren die Kampagne für den ÖWR.
Michael Straberger (l.) und Mariusz Jan Demner präsentieren die Kampagne für den ÖWR.

Die Eigenkampagne des Werberats geht in eine zweite Runde. Es geht um Themen wie Sexismus und Diskriminierung sowie um 'Werte und Nutzen von Werbung', aber auch um Freiheit, Selbstkontrolle und Eigenverantwortung.

Schon im vergangenen Herbst und Winter machte der Werberat mit einer Awarenesskampagne auf sich und seine Arbeit aufmerksam, jetzt zum Sommer geht die Kampagne in eine zweite Runde: Die Sujets von Demner, Merlicek & Bergmann/DMB sind in Print, Kino und Online zu sehen. Mitte des Sommers sollen Hörfunk, TV sowie Plakat und digitale OOH-Medien hinzukommen. Mit dem Claim "ein Guter Werbe-Rat" soll auch die Marke Werberat positiv konnotiert werden

„Die erste Welle der Kampagne brachte dem Österreichischen Werberat eine hohe Aufmerksamkeitssteigerung innerhalb der Konsumentinnen und Konsumenten“, sagt ÖWR-Präsident Michael Straberger, „und gleichzeitig breite Akzeptanz und Zustimmung seitens der werbetreibenden Wirtschaft. In Anbetracht viel diskutierter Forderungen nach Werbeverboten auf internationaler und nationaler Ebene, ist es umso wichtiger, die Freiheit und Selbstkontrolle der Kommunikation immer wieder in den Vordergrund zu rücken und gleichzeitig auf die gelebte Eigenverantwortung der Werbewirtschaft in unterschiedlichen Facetten aufmerksam zu machen“.

DMB-Chef Mariusz Jan Demner erklärt: „In einer Zeit großer Unsicherheiten sind wir alle in der Kommunikationsbranche besonders gefordert. In einem Ausmaß wie kaum zuvor haben in der Pandemie viele Menschen die Medien genutzt und Orientierung gesucht – und damit auch die Werbung. Auch die Werte und die Verlässlichkeit vieler Marken bewähren sich von Neuem. Dennoch gibt es unermüdliche Versuche, leider auch von Regierungsseite, die Werbung und damit die Wirtschaft mit überzogenen Werbeverboten zu behindern. Eine Institution wie den Werberat sehen wir nicht zuletzt unter dem Aspekt der freiwilligen Selbstkontrolle als gerade jetzt wirkungsvolle Institution zum Gegensteuern.“

Die Kampagne soll nochmals auch ein "Bewusstsein für die Freiheit der Kommunikation und die damit einhergehende Selbtsbestimmung der Bürger:innen auf den Wert der freie Kaufentscheidung" für beziehungsweise gegen ein Produkt oder eine Dienstleistung schaffen. „Dieses teure Gut, individuelle Entscheidungen für — aber auch gegen ein Produkt oder eine Dienstleistung auch in Zukunft möglichst ohne gesetzliche Einschränkungen treffen zu können, gilt es mit Verantwortung, die bei der Werbewirtschaft aber auch bei jedem Einzelnen liegt, zu schützen. Die neue Werbekampagne von DMB, und dafür können wir der Agentur nicht genug danken, wird dazu führen, dass gesellschaftspolitische Entwicklungen in Bezug auf Ethik in der Kommunikation positiv beeinflusst werden“, ergänzt Straberger.
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