Auf Infoscreens: ClimateScience appelliert an...
 
Auf Infoscreens

ClimateScience appelliert an Eigeninitiative

Infoscreen

Die Wohltätigkeitsorganisation ClimateScience präsentiert mit Infoscreen einen redaktionellen Schwerpunkt zum Thema 'Nachhaltigkeit im Alltag'.

Zu sehen ist die Awareness-Kampagne bis 2. Oktober auf über 3.500 Infoscreens in den öffentlichen Bussen, Straßenbahnen und der U-Bahn in Wien, Graz, Linz, Salzburg, Innsbruck, Klagenfurt, Wels und Eisenstadt. „Bildung ist das mächtigste Instrument im Kampf gegen den Klimawandel“, lautet die Überzeugung von ClimateScience. Die 2019 vom Österreicher Eric Steinberger gegründete, in London ansässige globale Wohltätigkeitsorganisation hat das Ziel, den Klimawandel für jeden verständlich zu machen. Daher ist Bildung bei ClimateScience gratis und in 16 Sprachen zugänglich. Über tausend ehrenamtliche Mitglieder helfen bei der Entwicklung und Verbreitung von Online-Kursen, Kinderbüchern und einer globalen Jugend-Klimaolympiade.

Es sollen klare Botschaften und Anstöße sein, die in den Infoscreen-Formaten wie „Die Welt in Zahlen“, „Für helle Köpfe“ oder dem „Umwelttipp“ zu sehen sind. Etwa, dass ein Wäschetrockner in einem einzigen Jahr mehr CO2 erzeugt, als ein Baum in 50 Jahren aufnehmen kann. Oder dass 18 Prozent der Wärme von Häusern durch die Fenster verloren geht. „Wir haben ganz gezielt eine Kampagne produziert, die Bewusstsein schafft“, erklärt Stefanie Paffendorf, Infoscreen-Programmdirektorin. Knapp ein Drittel der redaktionellen Sendezeit habe sie dafür reserviert. Dass man mit dem Thema Nachhaltigkeit auf großes Interesse stößt, habe man schon beim fünfteiligen Schwerpunkt letztes Jahr bemerkt. Geweckt wurde damit auch das Interesse von Matthias Wagner, dem Verantwortlichen für Kooperationen im DACH-Raum bei ClimateScience. Deswegen wandte er sich mit einem Kooperationsangebot an Stefanie Paffendorf.

International produzierter Content

Infoscreen erreiche täglich 512.000 Zuseher:innen. Weil darunter überdurchschnittlich viele Schüler:innen sind, sei infoscreen für die Botschaften ein ideales Medium, erklärt Wagner. Ein internationales Team aus Expert:innen hat die Themen wissenschaftlich recherchiert, aufbereitet, per Peer-Review überprüft und schließlich ins Deutsche übersetzt. „Wir haben weltweit über tausend Freiwillige, die an einem Strang ziehen. Deshalb ist die gemeinsame Arbeitssprache Englisch“, erklärt Unternehmensberater Matthias Wagner, der ebenfalls ehrenamtlich für ClimateScience tätig ist.

Dabei konnten die Autor:innen und wissenschaftlichen Berater:innen der weltweit führenden Initiative im Bereich Klimabildung zum Teil bereits auf bestens aufbereiten Content zurückgreifen. „Seit Jahren bereiten wir Informationen so auf, dass jede:r einen wirklich effektiven Beitrag zum Klimaschutz leisten kann. Das funktioniert natürlich am besten im Bereich Energie, beim Heizen, Strom und Transport. Aber darüber hinaus auch etwa durch reduzierten Fleischkonsum".

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