30 Interessenten wollen PID-Chef werden
 

30 Interessenten wollen PID-Chef werden

APA
Im Wiener Rathaus werden derzeit zwei Spitzenjobs vergeben.
Im Wiener Rathaus werden derzeit zwei Spitzenjobs vergeben.

Endgültige Entscheidung soll bis spätestens Ende Juni getroffen werden.

Das Wiener Rathaus sucht derzeit einen neuen Chef für den Presse- und Informationsdienst (PID). Die Bewerbungsfrist ist kürzlich abgelaufen. 30 Interessenten haben sich für die Leitung der millionenschweren Medienorgel der Stadt gemeldet, teilte die Magistratsdirektion der APA am Donnerstag mit. Eine Entscheidung soll noch in der ersten Jahreshälfte, also bis längstens Ende Juni, getroffen werden.

Unter den Bewerbern finden sich je 15 Männer und Frauen. Nur ein Sechstel der potenziellen Aspiranten kommt aus dem Rathaus, die anderen 25 Personen sind externe Interessenten. Die Findung des künftigen PID-Leiters erfolgt mithilfe eines externen Personalberaters. Dieser siebt einmal die Besten aus und schlägt sie schließlich dem rathausinternen Gremium vor, das die Letztentscheidung trifft.

Die Ausschreibung des Chefpostens war nötig geworden, nachdem der bisherige Leiter Oliver Stribl in die Privatwirtschaft gewechselt war. Stribl ist seit dem 1. Jänner Geschäftsführer beim Manstein Verlag, in dem auch der HORIZONT erscheint. Interimistisch steht seit 1. Jänner 2016 Paul Weis, davor Sprecher von Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ), an der Spitze des PID. Auf den Nachfolger kommen jedenfalls nicht allzu leichte Aufgaben zu. Denn er hat nicht zuletzt die von Rot-Grün angekündigten Kürzungen des Inseratenbudgets zu bewerkstelligen.

Abgesehen vom Presse- und Informationsdienst sucht die Stadt zudem einen neuen Chef für das Kulturamt (MA 7), da dessen Leiter Bernhard Denscher in Pension geht. Hier gibt es 42 Bewerber, 22 davon weiblich. Vier Interessenten kommen aus dem Rathaus. Eine Entscheidung soll hier ebenfalls bis Ende Juni fallen.
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