1. Wiener Börse-Journalistenpreis geht an voe...
 

1. Wiener Börse-Journalistenpreis geht an voestalpine

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Arbeit der börsennotierten Unternehmen aus journalistischer Perspektive bewertet

Am Dienstagabend wurde zum siebenten Mal der Wiener Börse Preis vergeben. Neben den bereits traditionellen ATX-, Small & Mid Cap- sowie Corporate-Preisen wurde bei der Verleihung im Kursalon Wien auch erstmalig ein gesonderter Journalistenpreis vergeben.

Hierbei zeichneten die heimischen Finanzjournalisten unter der Patronanz von APA-Finance die beste Medienarbeit der an der Wiener Börse notierten Unternehmen aus. In der neunköpfigen Jury repräsentierten Fachredakteure von „Die Presse“, „Der Standard“, „Kurier“, „Börse Express“, „Trend“ und „WirtschaftsBlatt“ die wichtigsten österreichischen Print- und Onlinemedien aus den Bereichen Wirtschaft und Finanz. Ergänzt wurde die Jury durch Finanznachrichtenagenturen: Neben APA-Finance gaben auch die global Player Bloomberg und Thomson Reuters ihre Bewertung ab.

Zur Wahl standen alle Unternehmen des PrimeMarket an der Wiener Börse. Die Aktienperformance spielte keine Rolle, vielmehr zeichnet der Preis die Arbeit eines börsennotierten Unternehmens aus journalistischer Sicht aus. Maßgebliche Kriterien waren eine offene, ehrliche und aktive Kommunikation sowie das Beantworten gestellter Fragen. "Mit unserer täglichen journalistischen Arbeit erhöhen wir die Transparenz am Kapitalmarkt. Denn Transparenz stärkt das Vertrauen, und ein hohes Vertrauen ist eine wesentliche Grundkomponente für Investitionsentscheidungen", präzisierte Wolfgang Nedomansky, Leiter APA-Finance, bei der Preisübergabe.

Des Weiteren bewertete die Fachjury die Bereitstellung von Unterlagen bei Pressekonferenzen und die Auffindbarkeit von relevanten Unternehmenskennzahlen im Geschäftsbericht sowie auf der Homepage. Besonderer Fokus lag auf dem Aufbau und der Verständlichkeit von Ad-hoc-Meldungen sowie dem persönlichen Umgang mit Journalisten: Erreichbarkeit, Verlässlichkeit und Reaktionszeit spielten eine wichtige Rolle in der Beurteilung.

Auszeichnung für voestalpine, Erste Group AG und Telekom Austria AG

Sieger des Journalistenpreises 2014 wurde der Stahl- und Technologiekonzern voestalpine AG. Mit am Siegertreppchen stand auf Platz zwei die Erste Group AG, dicht gefolgt von der Telekom Austria AG.

"Die voestalpine AG wurde von der Jury vor allem für ihre rasche und aktive Kommunikation gelobt. Ein Jurymitglied fasste diese kurz und prägnant als unaufgeregt, effizient und sachlich zusammen", begründete Nedomansky das eindeutige Votum. Bei der zweitplatzierten Erste Group AG unterstrich die Jury das "gute Angebot für Journalisten zu Märkten, Entwicklungen und Trends". Bei der Telekom Austria AG gefielen der Jury die klaren und präzisen Ad-hoc-Meldungen.

(red)
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