Green Marketing Award: Das sind die Gewinner...
 
Green Marketing Award

Das sind die Gewinner der Kategorie 'Innovate'

Too Good To Go
Schon über 300.000 Überraschungssackerl konnten seit dem Start der Kooperation zwischen Spar und Too Good To Go verkauft werden.
Schon über 300.000 Überraschungssackerl konnten seit dem Start der Kooperation zwischen Spar und Too Good To Go verkauft werden.

Den Gesamtsieg der dritten Kategorie 'Innovate' holt sich das Kooperationsprojekt von Spar und Too Good To Go. Gefolgt von der Vollpension auf dem zweiten und der Post AG auf dem dritten Platz.

Platz 1: Spar x Too Good To Go 'App-Überraschungssackerl'

Weltweit landet mehr als ein Drittel aller Lebens­mittel im Müll. Das hat weitreichende Folgen für die Umwelt, denn Lebensmittel werden unter großem ­Ressourceneinsatz hergestellt.
 
Too Good To Go
Too Good to Go hat gemeinsam mit Spar mit einer App einen Lösungsansatz entwickelt. Spar ist der erste Supermarkt in Österreich, der die App landesweit einsetzt, um Lebensmittel vor der Verschwendung zu bewahren. Denn trotz genauer Planung kann nicht immer vorausgesehen werden, ob die letzten Kund:innen zum Laugenstangerl oder doch lieber zum Semmerl greifen. Was am Tagesende übrig bleibt, soll trotzdem nicht verschwendet werden, es kommt bei Spar ins Too-Good-To-Go-Überraschungssackerl. Kund:innen können die Lebensmittel, die zwar noch gut sind, aber nicht mehr verkauft werden, zu einem Drittel des Originalpreises in der App bezahlen und bei Geschäfts­schluss an der Kassa mitnehmen. Schon über 300.000 Überraschungssackerl konnten seit dem Start der Kooperation verkauft werden und über die gemeinsame Kam­pagne wurde auf das Thema Lebensmittelverschwendung aufmerksam gemacht.

Platz 2: Vollpension 'Generationen cafe & Co'

Altersarmut und Einsamkeit sowie Isolation im Alter sind ein zunehmend wachsendes Problem. 620.000 alleinstehende Senior:innen gibt es in Österreich, mehr als ein Drittel ist von Altersarmut betroffen. Daher wurde die Vollpension 2012 als Pop-up gestartet. Die Grundidee der Vollpension ist schnell erklärt: Wo gibt’s den besten Kuchen? Richtig, bei der Oma!
 
Pop-Up am Schwedenplatz
Manuel Gruber
Pop-Up am Schwedenplatz
Und eben im Generationencafé der Vollpension. Dort backen Omas und Opas die besten Kuchen, verdienen sich ein bisschen was zur kargen Pension dazu und sind vor allem nicht einsam. Bis Corona kam und auch die beiden Vollpension-Standorte schließen mussten. Um die ­Arbeitsplätze – vor allem die der Omas und Opas zu erhalten – wurden zahlreiche Marketinginitiativen gestartet. Angefangen von der Halbpension, in der Preise nach Sitzplatz und Zeit und nicht nach Konsum abgerechnet wurden. Was zu einer Steigerung des Pro-Kopf-Umsatzes von 70 Prozent geführt hat. In der Folge wurden zwei Buchtel-To-Go Pop-up-­Kioske in Wien eröffnet. Oder die Backademie – die erste Oma-Online-Backschule der Welt. Das Ganze veredelt mit hochprofessionellem Marketing, aber immer mit viel Herz und einem Augenzwinkern.

Platz 3: Post AG 'Green Pack Mehrwegpaket'

Der Onlinehandel boomt nicht erst seit Corona. Das heißt aber auch, dass täglich Tonnen an Kartons weggeworfen werden oder im Idealfall im Altpapier landen. Die Post AG testet daher gemeinsam mit der FH Oberösterreich und fünf Handelspartner:innen im Projekt Green Pack den Einsatz von Mehrwegpaketen im Onlineversandhandel. Durch den Ausbau der Kreislaufwirtschaft können in der Branche Emissionen und Abfall eingespart werden. In einem ersten Schritt wurden aus 40 verschiedenen Mehrwegverpackungen die bestgeeigneten ausgewählt. Für einen kostengünstigen und ökologisch nachhaltigen Rückversand wurden ausschließlich faltbare Verpackungen ausgewählt, die einfach über Briefkästen retourniert werden können. Diese werden derzeit von den Handelspartner:innen eingesetzt, um die Akzeptanz bei den Konsument:innen zu erheben.Auch spezielle Weinverpackungen werden dafür getestet.
 
Österreichische Post
Das Projekt wird durch die FH Oberösterreich ­wissenschaftlich begleitet. So können Verbesserungspotenziale gleich aufgegriffen werden. Die ersten Ergebnisse sind vielversprechend. Sowohl was die Praxis-tauglichkeit betrifft als auch das Feedback der Endverbraucher:innen sind Mehrwegverpackungen auch in der ­Versandlogistik hoffentlich bald nicht mehr wegzudenken.

Neben den Siegern haben es noch Damn Plastic, ein (Online) Shop für plastikfreie Alternativen und nachhaltiges Event Consulting, sowie das Westfield Donau Zentrum in Kooperation mit dem Samariterbund bis ins Konsument:innen-Panel geschafft. Sie haben einen "Sozialmarkt" im Einkaufszentrum eröffnet, der von den hauseigenen Händlern und Shops beliefert wird und somit keine Transportwege anfallen und wenig Abfall verursacht wird.
Die Nominierten

Connex Nachhaltige Hotelgutscheine
Damn Plastic Shop/Gastro/Konzept
Ernst & Young EY Carbon Beratungsplattform
Genol Scheibenreiniger Dispenser
Graz Holding Jahreskarte
Graz Holding Move 2 Zero
Libertydothome Sternenhimmelchalets
Microsoft Mach heute morgen möglich
Porsche Austria Mooncity
Post AG CO2-neutral zugestellt
Post AG GreenPack Mehrwegpaket
Stiegl Bier Gut Wildshut
Too good to go Kooperation Spar
Vollpension Generationencafe
Vöslauer Bleibt dran Verschluss
Westfield Donauzentrum Soma Koop Shops & Samariterbund
Wien Energie Bürger:innen Solarkraftwerk

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