UTA bestellt Kasa zu Netway-CEO
 

UTA bestellt Kasa zu Netway-CEO

Das Kartellamt hat die UTA-Übernahme von Netway abgesegnet.

Das Kartellamt hat die UTA-Übernahme von Netway abgesegnet. Daraus resultieren folgende Veränderungen im Netway-Vorstand. Thomas Kasa, bisher Leiter des Geschäftsfeldes Service Provider bei UTA, wurde mit Jahresbeginn zum Netway-CEO. COO Georg Hahn bleibt Netway erhalten. Helmut Jahnel, bisheriger CEO des Providers, scheidet ebenso wie CFO Georg Szlatinay aus dem Vorstand aus.

Der Physiker Kasa stieß 1996 zur UTA. Als Bereichsleiter Voice und Mitglied der Geschäftsleitung war Kasa zunächst für die Entwicklung und das Design der UTA-Telefonie-Services verantwortlich. Später wurde der Manager in die Entwicklung und Gestaltung der gesamten UTA-Unternehmensstrategie eingebunden. Nach der Umorganisation des Telkos im vergangenen Sommer übernahm Kasa die Leitung des Geschäftsfeldes Service Provider.

Ex-Vorstand Jahnel scheidet aus dem Unternehmen aus, soll jedoch, wie UTA-Sprecher Klaus Puchleitner mitteilt, noch für einige Monate in beratender Funktion der Company zur Verfügung stehen. Szlatinay wird Netway als Finanzexperte weiterhin verbunden bleiben. Klaus Puchleitner gönnt sich seit Ende des Jahres ein Privatissimum. Die UTA-Corporate Communications liegen seit wenigen Tagen in den Händen von Martin Halama, der von Novartis zum Telekommunikationsunternehmen stößt. (tl)

stats