Schmerzgrenze überschritten
 

Schmerzgrenze überschritten

Die Reaktionen Kärntner Politiker auf die notwendige Verstaatlichung der Hypo Alpe Adria haben meine persönliche Schmerzgrenze überschritten!

Die Reaktionen Kärntner Politiker auf die notwendige Verstaatlichung der Hypo Alpe Adria haben meine persönliche Schmerzgrenze überschritten! Beleidigt, wie Kleinkinder, die ihre Augen fest zukneifen, sich die Finger in die Ohren stecken und laut „Rhabarber“ schreien, kommen mir die BZÖ-Buberln vor, wenn sie die Kritik der österreichischen Steuerzahler komplett verständnislos verdammen. Egal ob BZÖ-Chef Uwe Scheuch im ORF-„Report“ am vergangenen Montag, Finanzlandesrat Harald Dobernig in der Sendung „Runder Tisch“ oder Stefan Petzner in der Puls?4-Sendung „Talk of Town“: Keine Spur von Einsicht, stattdessen fast schon primitives verbales Schönreden eines Kärntner Desasters.

Der stets grinsende Herr Scheuch wirkte, als ob er die klar formulierten Fragen der Moderatorin Gabi Waldner nicht verstand, ging mit keiner Silbe auf Verantwortungen ein und meinte stattdessen: „Der Tag für Kärnten war ein sehr guter“ oder „Die Rettung gelang mit vereinter Kraft und positiver Energie“. Es scheint, als wollten die Landespolitiker sagen: „Seids nit so gemein zu uns. Mir können nix dafür, dass der Jörgi nimmer is.“ Von „permanenten Seitenhieben“ hätten die unschuldigen Orangen langsam die Nase voll, während ein wachsender Teil der Restösterreicher des Fremdschämens langsam überdrüssig wird. Bleibt zu hoffen, dass „wos a echter Kärntner is“ dieser Landesregierung ehebaldigst das Vertrauen entzieht!

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