Printwerte sind stabil!
 

Printwerte sind stabil!

Kommentar von Herwig Stindl

Media-Analyse-Präsident Helmut Hanusch und MA-Geschäftsführerin Petra Roschitz haben bei der Präsentation der MA 2015 klare Worte gefunden: Die nun wieder nach allen Regeln der Kunst – Stichwort statistische Signifikanz – mit den Daten aus 2014 vergleichbaren Werte, ergeben grosso modo: Printwerte sind stabil. Freilich, es kann nicht übersehen werden: Die positiven „Ausreißer“ nach oben – also statistisch signifikantes Wachstum – sind eher die Ausnahme (es tut Krone, WirtschaftsBlatt und Kurier in Wien und Niederösterreich natürlich sehr gut, im statistisch deutlichen Plus zu sein). Wenn es um Kauftitel geht, ist relativ klar: da hat sich die verbreitete Auflage, siehe ÖAK, entsprechend verändert. Wenn es um die Gratistitel geht, so besteht auch beim Weekend Magazin dieser Zusammenhang – der Heute und Österreich rätseln lässt: Mehr verbreitete Auflage heißt in dieser MA statistisch signifikante Leserverluste. Es ist zu einfach, das auf Methodisches zu schieben. Vielleicht sind die Entnahmeboxen auch einfach nur ein wenig überfüllt – auf respektabel hohem ­Leserniveau für beide Titel.
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