Lieber Herr X!
 

Lieber Herr X!

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Kommentar von Harald Klöckl

Ich ersuche um Streichung vom Mailverteiler. Gewiss leisten Sie für Ihren Auftraggeber gute Arbeit, immerhin ein großes, bekanntes, globales Unternehmen. Sie haben mir innerhalb von drei Wochen gefühlte fünf Massenmails mit Dutzenden Vorschaubildern eines Produktes geschickt. Übrigens: Der Link zur druckfähigen Version der Fotos hat nicht funktioniert, aber ich hatte eh nicht in Erwägung gezogen, ihre Meldung zu berücksichtigen. Ihre Texte an die „Sehr geehrten Medienvertreter“ sind übrigens eh in Ordnung.

Lieber Herr Y! Sie haben mir und Kollegen binnen der letzten drei Monate gezählte 18 Aussendungen zukommen lassen. Auf die Bitte eines Kollegen nach einer Streichung von der Liste haben sie nicht reagiert, vermutlich haben Sie diese nicht gelesen. Sie arbeiten für namhafte Einrichtungen dieses Landes, sind sicher Experte in diesen Feldern, die aber völlig andere sind, als jene, um die es in dieser Publikation geht. Sie sind, wie man aus Ihren Texten und Ihrer Vita erahnen kann, gebildet und höflich. Seien Sie bitte so nett, und streichen Sie uns von der Liste. Natürlich, das Löschen eines Mails nimmt kaum eine Sekunde in Anspruch, aber in Summe nervt das.

Sie wollen, dass Ihre Mails gelesen und berücksichtigt werden. Lesen Sie bitte auch Mails, die Sie selbst erhalten und berücksichtigen Sie diese. MfG.
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