Foursquare auf Zeitreise
 

Foursquare auf Zeitreise

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Anschnallen und zurücklehnen.

Foursquare schickt seine User auf Zeitreise durch die gesamte Bandbreite ihrer bisherigen Check-Ins. Mit dem neuen Feature, der Foursquare Timemachine, bewegt sich das New Yorker Startup weiter konsequent weg vom ursprünglichen Spiel für Geeks, hin zu einer lokalen Knowledge Database.

Reise durch die Vergangenheit und in die Zukunft

Die Timemachine visualisiert auf eindrucksvolle Art die persönlichen Check-Ins der gesamten Foursquare Historie und pickt Highlights heraus, zu denen man beispielsweise besonders weit gereist ist. Aber damit nicht genug. Die Reise geht auch in die Zukunft. Basierend auf all meinen Lieblingsspots macht Foursquare in der Rubrik „The Next Big Thing“ Vorschläge, was mir in meiner Umgebung gefallen könnte, ich aber noch nicht ausprobiert habe. Und ich muss sagen, die Empfehlungen sind in meinem Fall wirklich gelungen. Je mehr Daten Foursquare hat und je intensiver man den Service nutzt, desto besser werden die Vorschläge vermutlich. 

Am Ende hat man auch noch die Möglichkeit, eine Infografik aus den Statistiken seiner eigenen Check-Ins zu kreieren. Informationen wie die meistbesuchten Kategorien, Top Places, ob man mehr der Kaffee- oder Biertyp ist, welche Länder man bereist hat, etc. sind so noch einmal grafisch aufbereitet und können mit Freunden geteilt und verglichen werden.

Datenvisualisierung und Empfehlungen

Mit dem Druck endlich auch ein Businessmodell zu realisieren, bewegt sich Foursquare eindrucksvoll in Richtung Datenvisualisierung und lokaler Suchmaschine. Die Timemachine gibt einem eine grobe Vorstellung davon, was Foursquare mit den Daten aus mehr als 4 Milliarden Check-Ins alles fabrizieren kann. Big Data ist das geflügelte Wort der letzten Jahre. Hier bekommt man einen kleinen Einblick in die Möglichkeiten der Analyse, die sich daraus ergeben. 

Aber auch als Suchmaschine beziehungsweise als Recommendation-Engine wird Foursquare immer besser. Durch die vielen Informationen zum eigenen Verhalten und der persönlichen Vorlieben, gepaart mit dem Wissen, was meine Freunde gerne machen, können zwischenzeitlich wirklich treffende Empfehlungen abgegeben werden, was einen in der Umgebung interessieren könnte. Besonders hilfreich ist dieses Feature natürlich, wenn man sich gerade nicht zuhause, sondern in einer fremden Stadt aufhält. Je mehr der knapp 35 Millionen Foursquarenutzer anfangen, das Explore Feature in der App zu verwenden, desto wichtiger wird es für Unternehmen, in diesen Empfehlungen entsprechend zu ranken.

Habt ihr die Foursquare Timemachine schon ausprobiert? Wie seht ihr die Entwicklung von Foursquare? Lasst mich in den Kommentaren wissen, was ihr dazu denkt.

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