Eine Abonnement ohne Profil
 

Eine Abonnement ohne Profil

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Ich mag das profil und habe im Herbst 2008 ein Abo genommen, um das Heft, das ich montags ins Büro geschickt bekomme, schon am Sonntag zum Frühstück am Tisch zu haben und mich über eine stets bereichernde Alternative zu den Wochenendausgaben der Zeitungen freuen zu können.

Ich mag das profil und habe im Herbst 2008 ein Abo genommen, um das Heft, das ich montags ins Büro geschickt bekomme, schon am Sonntag zum Frühstück am Tisch zu haben und mich über eine stets bereichernde Alternative zu den Wochenendausgaben der Zeitungen freuen zu können. Die vergünstigte Autobahn­vignette war auch ein Anreiz.

Vor wenigen Tagen führte ich ein ziemlich enttäuschendes Telefonat mit der Abo-Abteilung: Anlass war ein ­Schreiben eines Inkasso-Büros, dem vermutlich einige Briefe vorausgingen, mit der dringenden Aufforderung, die 100 Euro Abo-Gebühr zu zahlen, plus über 80 Euro Strafe, pardon, „Inkassogebühr“. Die Dame bei profil warf mir vor, zig Briefe ignoriert zu haben. Stimmt, ich habe einiges von der Verlagsgruppe News gekübelt, in der Annahme, es handele sich wieder einmal um „Reiseangebote, speziell für profil-Abonnenten verbilligt“. Warum die Dame eigentlich meine Handynummer habe, wollte ich wissen. Sie konnte es mir nicht sagen. Und ob sich denn da nichts machen ließe? Denkste – die Sache liegt nun beim Inkassobüro. Ob ich mit der Leiterin der Abo-Abteilung sprechen könnte? Fehlanzeige. Nicht geantwortet, selbst schuld. Erhalten habe ich heuer noch kein Heft.

Liebe profil-Leute, derartige Erlebnisse färben negativ auf die Medienmarke ab, egal, wie gut das Magazin ist. Beispiele und Vorschläge, wie einfach man Abos gestalten kann, habe ich einige parat. Und mit „da können wir nichts mehr machen“, „Vorschrift ist Vorschrift“ und Strafzahlungen macht ihr euch bei euren Lesern nicht sehr beliebt!

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