Anpfiff für die Print-Teams
 

Anpfiff für die Print-Teams

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Kommentar von Jürgen Hofer

Die großen Printtitel des Landes haben ihre Aufstellung für Frankreich nominiert und setzen dabei überwiegend auf bekannte Kräfte. Heißt: eine Besinnung auf die Stärke von Print. Ein täglicher Fußballteil im Kurier, ein Sonderheft in der Presse, ein EM-Extra bei Österreich, ein EM-Magazin bei der Krone und so weiter.

Live zieht eben nur das Bewegtbild, über dessen Übertragungsrechte andere verfügen – das haben die Printmanager des Landes folgerichtig erkannt und setzen auf den einordnenden Charakter, den die Zeitung am Tag danach bietet; liefern die große inhaltliche Klammer zum Megaevent Europameisterschaft 2016. Und: Die Verknüpfung des starren Print mit den interaktiven Möglichkeiten von Digital scheint als taktische Grundvoraussetzung endlich Einzug gehalten zu haben. Frankreich sei „überhaupt die erste multimediale EM“, kündigt beispielsweise Heute-Chefredakteur Christian Nusser an. Fußball ist eben Teamsport. Die Berichterstattung dazu auch.
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