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Zwölf Prozent der Österreicher tätigen schon Weihnachtseinkäufe

© MasterCard

100 Tage vor Weihnachten arbeitet schon mehr als jeder zehnte Österreicher seine Weihnachtseinkäufe ab, besagt eine neue Studie von Mastercard. Dafür seien nicht nur die Budgets auf Kundenseite, sondern auch veränderte Geschenke-Prioritäten verantwortlich.

Die Befragung, an der 9.500 Erwachsene in 18 Ländern - darunter Österreich - teilnahmen, zeigt das weihnachtliche Einkaufsverhalten im Wandel. Die 12 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher, die schon im September mit Weihnachtseinkäufen beginnen, sind zwar eine deutliche Minderheit. 37 Prozent der Befragten bekennen sich allerdings zum frühzeitigen Shoppen, vor allem, um die Kosten für Weihnachtsgeschenke besser aufzuteilen. Die zunehmende Popularität von Einkaufsevents wie Black Friday (29. November) oder Cyber Monday (2. Dezember) tragen dazu bei, dass das Weihnachtsgeschäft früher startet.

Der Trend zu "Erlebnis-Geschenken" fördert demnach die frühzeitige Weihnachtsstimmung: Theatertickets, Kurse, Genuss-Events, Reisen und anderes mehr wollen rechtzeitig geplant sein. Durchschnittlich 527,50 Euro dürften Österreicher laut der Erhebung heuer für Weihnachtsgeschenke ausgeben. Damit liegt Österreich ein wenig unter dem europäischen Durchschnitt von 535,09 Euro. Angeführt wird die Statistik von Irland mit 755,67 Euro Weihnachtseinkäufen pro Person zu Buche. Am wenigsten pro Person wird mit 319,62 Euro in Ungarn ausgegeben.

Unkomplizierte Väter

Abseits der Erlebnisgeschenke dürfte für den Handel auch heuer wieder der "Black Friday" zum größten Einkaufstag des Jahres werden. Etwa ein Viertel Befragten in Österreich gab an, an diesem Tag den Großteil ihrer Weihnachtsgeschenke einzukaufen. Neben dem "Cyber Monday" dürfte zudem klassisch der letzte Samstag vor Weihnachten, heuer am 22. Dezember, zu den Umsatzbringern gehören. Insgesamt nur 27 Prozent beginnen ihre Weihnachtseinkäufe allerdings erst im Dezember. Als am schwierigsten zu beschenken gilt den Befragten der eigene Partner, gefolgt von Müttern, Kindern und Vätern.

Als Grund für Erlebnisgeschenke nennen die Schenkenden vor allem, dass man dadurch mehr Zeit miteinander verbringen kann (63,4 Prozent), die Geschenke persönlicher sind als Handelswaren (45,0 Prozent) und man selbst auch etwas davon hat (37,4 Prozent). Christian Rau, Country Manager Mastercard Austria, sieht das Weihnachtsshopping zudem auch nach hinten verlängert: „Die Art, wie wir einkaufen, hat sich verändert. Selbst die Weihnachtsfeiertage werden zu Shopping-Events, da immer mehr Menschen von ihrem Smartphone oder Tablet aus einkaufen. Das ist ein Trend, der größer und beliebter wird".

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