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WTO: Verhandlungen über neue Spielregeln im Online-Handel

Der Handelsverband initiiert gemeinsam mit 54 führenden Verbänden Verhandlungen für ein internationales eCommerce-Abkommen.
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Ab März verhandeln die 76 Mitgliedsländer der Welthandelsorganisation (WTO) über ein internationales eCommerce-Abkommen. Als Hauptziel wurde die faire Besteuerung ausgegeben.

Am 25. Jänner hatten 55 führende eCommerce-Verbände – darunter auch der Handelsverband als österreichische Interessensvertretung – einen offenen Brief an die Handelsminister der WTO veröffentlicht, in dem globale Rahmenbedingungen für den Online-Handel gefordert werden. Am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos haben sich die Wirtschafts- und Handelsminister von 32 Ländern nun darauf geeinigt, ab Ende März ein internationales Abkommen für den Bereich eCommerce auszuhandeln. 

Dabei sollen möglichst schnell Lösungen hinsichtlich fairer Besteuerung, freiem Datenfluss und Erleichterungen im Cross Border eCommerce gefunden werden. Da sich die internationale Gemeinschaft beim WTO-Gipfel vor einem Jahr nicht auf multilaterale Verhandlungen einigen konnte, kam eine Gruppe von insgesamt 76 WTO-Mitgliedern, darunter auch Österreich, Deutschland, Japan und die USA, überein, Gespräche abseits der WTO zu führen. 

"Der Handelsverband wird sich in den Verhandlungen aktiv einbringen. Wir wollen eine faire Besteuerung der Digital Champions sicherstellen und mittelständische heimische Händler dabei unterstützen, auch im Cross Border eCommerce zu reüssieren", verspricht Handelsverband-Geschäftsführer Rainer Will. 

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