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WKO wehrt sich gegen Transparenzbericht von TripAdvisor

Die WKO fordert „zuverlässige und konkrete Ansprechpartner“ bei den Bewertungsplattformen der Hotellerie.
© WKO

Hotellerie geht gegen Fake-Bewertungen auf Online-Plattformen vor.

Die Obfrau des Fachverbandes Hotellerie in der Wirtschaftskammer Österreich (WKO), Susanne Kraus-Winkler kommentiert den am Dienstag veröffentlichten Transparenzbericht von TripAdvisor: „Unsere Betriebe brauchen dringend Möglichkeiten und Hebel, um sich gegen geschäftsschädigende Fake-Bewertungen auf Buchungs- und Bewertungsplattformen wehren zu können“. Auch wenn der aktuelle Bericht nun belegen soll, dass es lediglich einen geringen Anteil an problematischen Bewertungen gibt, die gesperrt werden müssen, da ein System an Analysetechnik und Moderatorenteams gefälschte Bewertungen entlarven, sieht Kraus-Winkler Handlungsbedarf. „Oftmals reicht eine einzelne negative gefälschte Bewertung, um den Bewertungsdurchschnitt zu senken und so dem Betrieb massiv zu schaden.“ Trotz des von der Plattform genannten „geringen“ Prozentsatzes von 4,7 Prozent gefälschten Bewertungen ist dies bei 35 Millionen Bewertungen von Einrichtungen in Europa eine nicht zu vernachlässigende Zahl, so die Obfrau. Sie forderte „zuverlässige und konkrete Ansprechpartner“ bei den Plattformen. Nur so könne man rasch und wirkungsvoll gegen problematische, gefakte und geschäftsschädigende Bewertungen vorgehen.

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