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Wien auf dem Weg zur digitalen Stadt

Gemeinderat Jörg Neumayer eröffnete die Konferenz, bei der sich die Stadt Wien mit ihren Partnern aus dem Eurocomm-PR-Netzwerk, Experten, Vertretern der Zivilgesellschaft und der Wirtschaft austauschte.
© Eurocomm-PR/Regina Hügli

Wie europäische Stadtverwaltungen im Jahr 2030 aussehen werden, war Thema bei der European Cities Conference.

Die Fragen nach dem Einsatz von Artificial Intelligence bei städtischen Services, die Möglichkeiten des E-Government für die Dienstleistungen der Stadtverwaltungen, Open Data und wie die Digitalisierung für die Gesellschaft und die Bürger genutzt werden kann, standen dabei auf der Agenda.

Am ersten Konferenztag, wurde die Künstliche Intelligenz als Zukunftsfaktor der Stadtverwaltungen sowie die Rolle des Menschen im Spannungsfeld von technischen Innovationen, sozialen Kriterien und demokratischen Prozessen beleuchtet. Gemeinderat Jörg Neumayer betonte in seiner Eröffnungsrede die Bedeutung von Werten in der Diskussion um Künstliche Intelligenz und Digitalisierung. Breiter Konsens herrschte darüber, dass der Mensch beziehungsweise die Gesellschaft die letzte Kontrolle über die Entwicklung von KI behalten muss. Auch Regeln für die Datenerhebung würden benötigt. Gerade Europa könnte durch die DSGVO in dieser Hinsicht eine Vorreiterrolle einnehmen, etwa im Vergleich mit China oder den USA.

Der zweite Teil widmete sich dem Bereich E-Government, mit einem intensiven Austausch von Best Practices und Tools unter den Experten europäischer Stadtverwaltungen. Die Beteiligung der Stadtbewohner und der Nutzen für die Bevölkerung wurden als entscheidender Faktor für das Gelingen von digitalen Dienstleistungen gesehen. Ebenso wie eine intensive Kooperation zwischen den Städten, um bereits erprobte Systeme und Erfahrungen teilen zu können.

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