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Wenn´s gut werden muss – Radio!

(c) Christoph Breneis

RAMSES-Texterworkshop am 3. + 4. April: Praxissimulation für Nachwuchstexter mit Spots für Bauhaus – „be different or die!“.

Zielsetzung: Junge Nachwuchstexter für das Medium Radio begeistern. Durchführung, nunmehr zum achten Mal: Der von der RMS Austria mit Unterstützung des CCA - Creativ Club Austria- initiierte Kreativworkshop für Jungtexter – der „RAMSES“. Zwanzig hoch motivierte Jung-Texter ließen sich am ersten Workshoptag von den Referenten und überzeugten „Radioholics“ Hans-Peter Albrecht (hp albrecht Werbeagentur, München), Joachim Glawion (Freier Texter) sowie Klaus Funk und Torsten Hennings (Studio Funk, Hamburg) in die Vielfältigkeit des Werbeträgers Radio einführen: Radio eignet sich nicht nur für Aktionsbewerbung, sondern vermittelt ebenso Emotionen, steuert Image steuern und trägt zum raschen Markenaufbau wesentlich bei.



Von der Best-Practice ins Praktizieren: Das Briefing zur Ausarbeitung und Umsetzung eines sendefähigen Radiospots wurde dieses Jahr von Günther Koglgruber, Werbeleiter von Bauhaus, präsentiert. Bauhaus agiert in einem sehr kompetitiven und durch Austauschbarkeit der Produkte gekennzeichneten Markt, in dem die Konsumenten kaum Markentreue zu Handelsketten zeigen. Deshalb ist es im Bereich der Baufachmärkte besonders wichtig, sich von den Mitbewerbern durch Servicequalität und durch ein klares Imageprofil abzugrenzen. Oder anders gesagt: „be different or die“. Der typische Bauhaus-Kunden von heute ist bereits zu 42 Prozent weiblich, vor allem aus dem städtischen Bereich sowie überwiegend im Alter zwischen 30 bis 59 Jahre. Aufgabe der Texter war es nun, im Rahmen der Praxissimulation eine Kampagne für das Medium Radio zu kreieren.



Dabei wurden den Textern seitens des Kunden keine Grenzen gesetzt, selbst der Claim von Bauhaus „Wenn´s gut werden muss“, war nicht zwingend vorgeschrieben. Den Jung-Kreativen standen hochkarätige Tutoren mit ihrem Wissen um professionelle und wirksame Radiowerbung zur Seite: Hans-Peter Albrecht, Joachim Glawion, Martin Grass (Grabarz und Partner, Hamburg) sowie Cosima Reif (Zufallsproduktion). Den Abschluss des ersten Workshop-Tages bildete ein unterhaltsamer Vortrag der beiden Schauspieler und Sprecher Dagmar Kutzenberger und Robert Werthan: Welche Kardinalfehler im Studio begangen werden und wie sich Missverständnisse zwischen Kreativen, Regisseuren, Tonmeistern und vor allem Sprechern vermeiden lassen, wurde auf unterhaltsame Weise dargestellt.



Am folgenden zweiten Workshop Tag, dem 4. April, sind die Ideen umgesetzt worden. Im bestens ausgestatteten Tonstudio „MG Sound“ unter der professionellen Leitung der beiden Tonmeister Thomas Aichinger und Christofer Frank wurden die kreierten Spots aufgenommen. Dabei standen den Workshop-Teilnehmern aus vielen Werbespots bekannte Profi-Sprecher zur Seite: Sabina Chalupa, Dagmar Kutzenberger, Robert Reinagl und Andy Woerz liehen den Spots für Bauhaus ihre Stimmen.

Schließlich die Präsentation der Ergebnisse vor dem Kunden: Alle Spots fanden bei Günther Koglgruber sehr großes Gefallen. Koglgruber war besonders beeindruckt von der Begeisterung der Teilnehmer für das Medium Radio sowie von der Vielfältigkeit der hochwertigen Spots, die in so kurzer Zeit entstanden sind, die dem Unternehmen Bauhaus ein „Image mit Ecken und Kanten“ geben können.


„Für mich ist es immer wieder verblüffend, wie viele unterschiedliche kreative Umsetzungen bei ein und demselben Briefing entstehen! Das ist ein eindeutiger Beweis dafür, wie vielseitig Radiowerbung sein kann. Natürlich hoffen wir, auch Bauhaus von Radio überzeugt zu haben und sind schon sehr gespannt, welcher Spot on air gehen wird“, meint Doris Ragetté, Workshop-Organisatorin und Marktforscherin bei RMS Austria.

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