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Wearables am Vormarsch

Simone Weber präsentiert die neueste Wearables-Serie, die fenix 6, im Zuge der Hervis-Store-Eröffnung in der Wiener Mariahilfer Straße.
© Hervis/APA-Fotoservice/Juhasz

Immer mehr Österreicher greifen laut einer aktuellen Studie von Marketagent.com, im Auftrag des Sport-Händlers Hervis, auf die Nutzung eines technischen Begleiters bei Aktivitäten zurück.

Demnach nutzt bereits über ein Drittel der österreichischen Bevölkerung (37,6 Prozent) ein Wearable, beinahe ein weiteres Drittel ist bereits am Gebrauch interessiert (29,1 Prozent). Dabei sprechen die digitalen Tracker längst nicht mehr allein Fitness-Freaks an: Knapp zwei Drittel (64,2 Prozent) nutzen Wearables auch im Alltag, während mehr als die Hälfte (56,5 Prozent) von diesen bei Outdoor-Sportaktivitäten und weitere 27,6 Prozent der Befragten bei Indoor-Sportaktivitäten Gebrauch macht.

"Wir leben in einer wahnsinnig schnelllebigen und hektischen Zeit, beruflich wird von jedem einzelnen viel verlangt. Da braucht es natürlich einen Ausgleich, und den schafft man vor allem auch über einen gesunden und aktiven Lebensstil", sieht auch Simone Weber, Marketingleiterin bei Garmin für die D-A-CH-Region, einen generellen Trend zu mehr Körperbewusstsein im HORIZONT-Gespräch. Weber präsentierte anlässlich der Eröffnung von Europas modernsten Hervis Store in der Wiener Mariahilfer Straßedie neueste Wearables-Serie aus dem Hause Garmin.

'Kunden bei aktiverem Leben unterstützen'

Sieben von zehn Österreichern (70,6 Prozent) sehen laut Hervis-Studie in der Nutzung von Wearables auch den Vorteil, die Leistung des Körpers zu verbessern. In den Marketing-Bemühungen von Garmin spiegele sich auch der Wunsch wieder, "unsere Kunden bei einem gesünderen und aktiveren Leben zu unterstützen", wie Weber betont. Die Mehrheit der Studien-Befragten (84,1 Prozent) sieht in der Wearables-Nutzung weiters den Vorteil, seine eigene körperliche Fitness im Überblick zu bewahren. Weitere Gründe seien die Steigerung der Selbstmotivation (76,1 Prozent) oder die Überprüfung des Ziels (75,1 Prozent).

Die Hälfte nutzt Wearables demnach in Form von „Handy“ oder „App“, gefolgt von Smartwatches (40,6 Prozent) und Fitnessarmbändern (35,5 Prozent). Die drei Sportarten, die am meisten getrackt werden, sind Wandern mit 51,2 Prozent, gefolgt von Radfahren (50,4 Prozent) und Laufen (49,6 Prozent).

Wie Garmin im Marketing auf den Wearables-Trend aufspringt und sich von der Tech- zur Lifestyle-Brand wandelt, darüber spricht Simone Weber im Interview in der heute erscheinenden HORIZONT-Ausgabe 36/2019. Noch kein Abo? Hier klicken!

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