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VÖZ begrüßt Mehrwertsteuer-Entscheidung für digitale Presse

Die EU ermöglicht reduzierte Mehrwertsteuersätze für E-Paper auch in Österreich.
© Marco Govel / Westend61 / picturedesk.com

Digitale Zeitungen, Zeitschriften und Bücher können in Europa in Zukunft niedriger besteuert und damit günstiger werden. Der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) begrüßt die Einigung des EU-Rates für Wirtschaft und Finanzen.

Digitale Medien profitieren in Österreich derzeit nicht von den Bestimmungen der reduzierten Mehrwertsteuersätze für physische Publikationen. Künftig steht es den Staaten frei, ob sie den ermäßigten Mehrwertsteuersatz für Printmedien auch etwa für E-Books und E-Paper anwenden. "Wir erwarten uns nun von der österreichischen Bundesregierung, dass diese zukunftsweisende Entscheidung hierzulande so rasch wie möglich umgesetzt wird", erklärt VÖZ-Präsident Markus Mair.

Eine Reduktion der Mehrwertsteuer sei laut VÖZ-Geschäftsführer Gerald Grünberger "eine perfekte Gelegenheit, die im Regierungsprogramm angekündigte aktive Standortpolitik für österreichische Inhalte voranzutreiben." Eine Reduktion der Mehrwertsteuer für digitale Ausgaben würde die österreichische Presselandschaft wesentlich bei der digitalen Transformation unterstützen.

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