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Venus von Willendorf zensuriert: Facebook entschuldigt sich

Beim CCA wird die Venus von Willendorf als Trophäe vergeben
© E. Kessler

Nachdem ein Foto der 30.000 Jahre alten Statue zensuriert wurde, ruderte das soziale Netzwerk nun zurück - es gebe "eine Ausnahme für Statuen".

Die jüngste Aufregung um ein Posting der 30.000 Jahre alten Figur "Venus von Willendorf" ist überstanden. Im Dezember hatte die italienische Kunstaktivistin Laura Ghianda ein Foto des Kunstwerks auf ihrer Facebook-Seite geteilt, das soziale Netzwerk löschte das Bild der üppigen nackten Figur als "gefährlich pornografisch". Ghianda sprach daraufhin von "Krieg gegen die menschliche Kultur".

Nun hat sich Facebook für die Zensur entschuldigt. "Wir entschuldigen uns für den Fehler", zitierte die APA eine Facebook-Sprecherin. Zwar seien Nacktabbildungen nach den Werbevorschriften auf dem Portal verboten, es gebe "aber eine Ausnahme für Statuen". Deshalb hätte der Eintrag mit dem Foto der Statuette erlaubt werden müssen. "Wir haben den Inserenten wissen lassen, dass wir den Beitrag zulassen", betonte das Unternehmen.

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