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VCFÖ fordert mehr Geld für Nichtkommerziellen Rundfunkfonds (NKRF)

Der Verband Community Fernsehen Österreich (VCFÖ) wurde 2010 gegründet und hat drei Mitglieder: FS1, Okto und Dorf TV.
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Der Verband Community Fernsehen Österreich will von der künftigen Bundesregierung eine deutliche Erhöhung der bisherigen Förderungen von drei auf zehn Millionen Euro.

Das halten die Community-Sender in einem Forderungspapier, unterzeichnet von den Sendern FS1, Okto und Dorf TV, fest. "Gesichert und ausgebaut werden sollen die 17 Sender - 3 Fernsehsender und 14 Hörfunkveranstalter - für österreichweite Vollversorgung der Bevölkerung. Investitionen in Infrastruktur und Innovation machen sie fit für den digitalen Wandel", heißt es etwa darin zur Zielsetzung.

Dabei bezieht sich der Verband auch auf die im Mai erfolgte Subventionserhöhung für kommerzielle Private Radio- und TV- Veranstalter ("Privatrundfunkfonds") von jährlich 15 auf 20 Millionen Euro. Und kritisiert, dass der 'Nichtkommerzielle Rundfunkfonds' (NKRF), der die Förderung für die Freien Radios und Community TVs sicherstellen soll, nicht berücksichtigt wurde. Der dritte Rundfunksektor sei in den vergangenen Jahren allerdings "beachtlich angewachsen und leistet einen wichtigen Beitrag zu medialer Vielfalt, demokratischer Meinungsbildung und Medienkompetenzvermittlung. Und entspricht damit in vollem Umfang den Zielsetzungen der Gesetzgebung".

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