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Studie: Österreicher verlieren Skepsis bei der Bezahlung per Smartphone

© Adobe Stock / Bits and Splits

Das Bezahlen per Smartphone setzt sich auch in Österreich durch – vor allem in der jüngeren Bevölkerung. In fünf Jahren sollen bereits 64 Prozent der österreichischen Verbraucher Zahlungen mobil abwickeln.

Vor zwei Wochen ging mit Apple ein weiterer Anbieter im Mobil-Bezahlen-Segment auch hierzulande an den Start (HORIZONT berichtete). Nun veröffentlicht PwC seinen aktuellen "Mobile Payment Report 2019", für den unter anderem 500 Österreicher befragt wurden. Der Anteil der Mobil-Bezahler quer durch alle Altersgruppen beträgt in Österreich aktuell 32 Prozent. Damit liegt Österreich nur vor Deutschland (25 Prozent) auf dem zweitletzten Platz.

Junge Verbraucher ebnen Mobile Payment in Österreich den Weg: 48 Prozent der unter 30-jährigen Österreicher haben Mobile Payment bereits genutzt oder tun dies häufig oder regelmäßig. Damit ist das mobile Bezahlen die am schnellsten wachsende Zahlungsmethode, deren Nutzung sich in den kommenden fünf Jahren verdoppeln wird. Am ehesten nutzen österreichische Verbraucher ihr Smartphone dann, wenn sie für Produkte wie Kleidung, Schuhe und Accessoires bezahlen (22 Prozent) oder Geldbeträge an andere Personen überweisen (20 Prozent).

Viele Menschen vertrauen den großen Tech-Anbietern allerdings weniger als ihrer Hausbank: 77 Prozent würden den Banken und Sparkassen personenbezogene Daten anvertrauen, PayPal vertrauen immerhin 54 Prozent. Bei den großen Tech-Firmen liegen diese Vertrauenswerte deutlich niedriger – Amazon: 44 Prozent, Google: 33 Prozent, Apple: 30 Prozent, Facebook: 16 Prozent. Daher werden die klassischen Zahlungswege wie Bargeld und Bankomatkarte in Österreich "auch in fünf Jahren noch vertreten sein und von der Mehrheit regelmäßig verwendet werden", erklärt Bernhard Engel, Leiter Financial Services von PwC Österreich.

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