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Studie: Mehr als die Hälfte der Österreicher reagieren mit Frust auf Videowerbung mit Ton

Die Nutzer sind nicht von Videoinhalten oder Video-Werbung genervt, sondern von oftmals unkontrollierten Geräuschen.
© Ivan Kruk/stock.adobe.com

Obwohl die Österreicher ihr Smartphone sowie das Videoschauen auf diesem lieben, hassen es 63 Prozent von ihnen, wenn auf einer Webseite völlig überraschend ein Werbeclip startet und in voller Lautstärke abgespielt wird.

Insbesondere die "Digital Natives" im Alter von 16 bis 24 Jahren (71 Prozent) fühlen sich gestört, wenn auf ihrem Smartphone ein Video überraschend loslärmt. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie von Teads Österreich. Ähnlich gestört fühlen sich die Befragten, wenn es allgemein um Video-Werbung geht, bei der die Nutzer keinen Schließen-Button finden. 70 Prozent reagieren darauf frustriert. Rund zwei Drittel gaben an, bereits von einem überraschend loslärmenden Werbevideo betroffen gewesen zu sein. Ein Drittel versuchte daraufhin, sofort den Ton abzudrehen. Ein Viertel der Betroffenen empfand die vermeintliche Lärmbelästigung ihrer Umwelt sogar als peinlich und gaben an, in Panik geraten zu sein. 

Die Nutzer sind nicht von Videoinhalten oder Video-Werbung genervt, sondern von oftmals unkontrollierten Geräuschen, resümieren die Studienmacher. "Online-Videowerbung kann auch ohne Ton sehr gut wirken. Spots müssen besonders online in sehr kurzer Zeit das Interesse der User wecken. Ohne den richtigen Ansatz hilft da auch der aufgezwungene Ton nicht. Im Gegenteil, er nervt eher. Die kreative Umsetzung muss die Nutzungssituation am PC oder Smartphone berücksichtigen. Davon ist abhängig, ob sich die User entscheiden, das Video anzuschauen und bei Interesse vielleicht sogar den Ton aktiv anzuschalten", erklärt Daniel Frühberger, Commercial Director bei Teads.

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