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Steiermark vergab "Inge-Morath-Preise"

Susanne Mauthner-Weber vom "Kurier" sowie Ö1-Journalist Günter Kaindlstorfer haben am 5. Mai die "Inge-Morath-Preise" für Wissenschaftspublizistik des Landes Steiermark erhalten

Susanne Mauthner-Weber von der Tageszeitung "Kurier" sowie Ö1-Journalist Günter Kaindlstorfer haben am 5. Mai die "Inge-Morath-Preise" für Wissenschaftspublizistik des Landes Steiermark erhalten. Gleichzeitig gingen die Forschungspreise für Simulation sowie Human-Technology-Interface an u.a. Thomas Schmickl, das Team LEC (TU Graz), Reinhold Scherer und ein Team von Joanneum Research und Med-Uni.

Susanne Mauthner-Weber (49) und Günter Kaindlstorfer (geb. 1963) konnten sich ebenso wie Inge-Morath-Sonderpreisträger Bernhard Weingartner (38) unter 31 Bewerbern durchsetzen. Die drei Preise sind mit jeweils 5.000 Euro dotiert.

Susanne Mauthner-Weber ist seit 1992 Journalistin beim "Kurier". 2008 legte sie den Grundstein für die wöchentliche Wissenschaftsseite im Kurier. Sie hat bereits 2012 den Staatspreis für Wissenschaftspublizistik und 2013 den Kardinal-Innitzer-Preis für wissenschaftlich fundierte Publizistik erhalten. Ebenfalls seit 1992 ist Günter Kaindlstorfer Redakteur bei Ö1.

Nach einem kurzen Zwischenspiel als Kulturchef beim Nachrichtenmagazin "Format" kehrte er 1999 in den ORF zurück und gestaltet dort Sendungen wie "Radiokolleg", "Kontext" und "Salzburger Nachtstudio", wofür er nun mit dem Preis in der Kategorie Elektronische Medien ausgezeichnet wurde. Der Wiener Physiker Bernhard Weingartner hat das Veranstaltungsformat "Science Slam" nicht nur in Wien erfolgreich etabliert, sondern auch in Graz ins Leben gerufen und bekam dafür einen Sonderpreis.

Bienen als Modell für Roboter

Direkt an die Forscher wurden Preise in der Höhe von 45.000 Euro vergeben: U.a. hat der Grazer Zoologe Thomas Schmickl einen mit 8.000 Euro dotierten Preis für die Entwicklung eines Algorithmus erhalten, der es - nach dem Modell des Sozialverhaltens von Bienen - autonomen Robotern ermöglicht, sich als Gruppe zu organisieren. Andreas Wimmer hat für den Forschungsbereich Large Engines Competence Center LEC am Institut für Verbrennungskraftmaschinen der TU Graz den Preis entgegengenommen. Dort wurde ein Verbrennungskonzept für einen 9,5 MW Großgasmotor entwickelt und mit 15.000 Euro belohnt.

Im Bereich Human-Technology-Interface wurde Reinhold Scherer vom Institut für Semantische Datenanalyse für ein neues Modell des Informationsaustausches zwischen Menschen, Maschine und der Umwelt mit dem Grundlagenforschungspreis (7.000 Euro) ausgezeichnet. In gleicher Höhe ging eine weitere Auszeichnung an das Institut für Biomedizin und Gesundheitswissenschaften HEALTH der Joanneum Research und der Uniklinik für Innere Medizin der Med-Uni Graz. Das Team hat ein mobiles System zur Unterstützung des Blutzuckermanagement von Diabetes-Patienten entwickelt.

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