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Spiegel mit neuem Online-Auftritt

Des Spiegels neue Kleider: Das Magazin hat seit Mittwoch einen neuen Online-Auftritt.
© Der Spiegel

Umfassende optische und technische Erneuerung beim deutschen Online-Tanker. Relaunch wird von einer Dachmarkenkampagne begleitet.

Seit Mittwoch erscheint der Spiegel online im neuen Look. Der gesamte Webauftritt von Spiegel.de wurde einem vollständigen Relaunch unterzogen. Dabei wurde nicht nur Optik, Layout, Schriftarten und Struktur neu geschaffen, auch der Markenauftritt sieht nun anders aus. "Spiegel Online" ist als eigenständige Digital-Marke verschwunden – das gesamte Unternehmen tritt künftig nur noch unter der gemeinsamen Dachmarke Der Spiegel auf.  

„Mit dem digitalen Spiegel erfinden wir die Marke im digitalen Raum neu. Wir wollen für unsere Nutzerinnen und Nutzer immer und überall als eine Marke erkennbar sein – mit einem einheitlichen Wertversprechen. Die neue Plattform verbindet das etablierte werbefinanzierte Reichweitenmodell nahtlos mit unserem erfolgreichen Bezahlangebot Spiegel+ auf einer runderneuerten, gemeinsamen Plattform, modernisiert das Angebot ästhetisch wie technisch und bietet uns weitere Wachstumspotentiale, weil die neue Architektur auf alle unsere Marken übertragbar ist“, sagt Stefan Ottlitz, Leiter Produktentwicklung der Spiegel-Gruppe.


„Eine Zäsur im besten Sinne“

Das neue Design sei deutlich magaziniger und schaffe damit mehr Orientierung und Lesefreude, so das Unternehmen. „Der digitale Spiegel ist für uns eine Zäsur im besten Sinne. Die neue Plattform hilft uns dabei, unsere publizistische Schlagkraft zu stärken”, so Spiegel-Chefredakteur Steffen Klusmann. Bereits seit geraumer Zeit wurde nicht nur an dem gemeinsamen Markenauftritt, sondern auch einer gemeinsamen Redaktion gearbeitet. Schritt für Schritt werden derzeit Print- und Online-Redaktion integriert.  

„Der digitale Spiegel verbindet unsere größten journalistischen Stärken: Tempo und Tiefe. Das neue Design ist reduzierter und übersichtlicher, Themenschwerpunkte gliedern unsere Berichterstattung und bieten mehr Kontext. Das neue Layout bietet uns die Möglichkeit, unseren publizistischen Ansprüchen visuell Ausdruck zu verleihen. Mit den Neuerungen haben wir auf die Bedürfnisse unserer Nutzerinnen und Nutzer reagiert, die maßgeblich an der Entwicklung des digitalen Spiegel beteiligt waren“, sagt Barbara Hans, Chefredakteurin des Spiegel. Das Multimedia-Angebot soll weiter ausgebaut werden- Zudem wird ein neues Ressort mit dem Namen "Leben" auf der Seite geschaffen.

Technische Infrastruktur erneuert

Der Launch des neuen digitalen Spiegel wird von einer Dachmarkenkampagne begleitet. Mit dem Claim „Wir halten dieser Welt den Spiegel vor“ will sich das Medienunternehmen als starke unabhängige Stimme, die Orientierung bietet, präsentieren.

Die technische Infrastruktur wurde vor dem Relaunch ebenfalls auf komplett neue Beine gestellt. Auch die Apps des Magazins wurden überarbeitet.