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Schwerpunkt: Die Zukunft…

Achte Ausgabe des FOCUS Jahrbuch zur Werbe- und Medienforschung – gibt es als Hardcover, als PDF und e-reader.
Cover: Burda Communications

…der klassischen elektronischen Medien. Achte Ausgabe des „Focus“ Jahrbuch 2011, herausgegeben von Wolfgang Koschnick, zur elektronischen Konvergenz: Über 500 Seiten fundierte Analyse.

Seit 2003 erscheint in der Münchener Burda News Group unter der Bezeichnung „Focus“ Jahrbuch („Focus“ nach dem gleichnamigen Wochenmagazintitel der Münchener) unter der fundierten Patronanz und Herausgeberschaft von Fachautor Wolfgang Koschnick Zusammenfassungen aktueller Themen aus Werbe- und Mediaplanung, Markt-, Kommunikations- und Mediaforschung.

Das nun vorgelegte Jahrbuch 2011 mit dem Schwerpunkt-Thema „Die Zukunft der klassischen elektronischen Medien“ versammelt auf 570 Seiten 30 (!) Fachbeiträge deutschsprachiger und anglosächsischer Autoren.

Herausgeber Koschnick im Vorwort:

„Der Siegeszug des Internets hat die Verhältnisse ganz ungemein kompliziert, weil alles davon abhängt, ob man es überhaupt als eine neue Mediengattung oder aber als eine universelle Metastruktur begreift.

Tut man das, lösen sich die Gegensätze auf: Dann gibt es eben nicht die Gattungen Buch, Zeitung, Zeitschrift, Radio, Fernsehen und seit Neuestem das Internet. Und die liest man auf Papier oder auch im Netz, man hört sie im Radio oder auch im Netz, und man sieht sie im Fernseher oder auch im Netz.

Das klassische Verständnis der Mediengattungen wirft schräge Fragen auf: Sieht man einen Film im Fernsehen an, ist das zweifellos Fernsehen. Aber wie ist das, wenn man in einer Mediathek einen Film anschaut? Ist das Fernsehen oder Internet?

Oder wenn man auf dem Fernseher Filme ansieht, die man online heruntergeladen hat? Liest jemand Zeitung im Internet, ist das dann Zeitunglesen, Internetlesen oder beides?

Die Vertreter der verschiedenen Mediengattungen frohlockten stets, wenn sie zu beobachten wähnten, dass es der jeweils konkurrierenden Gattung gerade an den Kragen ging. Kaum sanken mal die Auflagen der Printmedien, kamen die Vertreter der klassischen elektronischen Medien daher und verkündeten das nahe Ende aller Printmedien. Und kaum gewannen Internetfernsehen und Webradio Publika für sich, da prophezeiten die Propheten des Untergangs das Ende von Fernsehen und Hörfunk so, wie wir es bisher kannten.

Tatsächlich hat das Internet einen gigantischen Prozess der Umstrukturierung aller Mediengattungen in Gang gesetzt, der wesentlich komplizierter und vielschichtiger als die primitiven Prognosen des Niedergangs ist. Das ,FOCUS´-Jahrbuch hat diesen Prozess in mehreren seiner Ausgaben ausführlich analysiert.

Die Autoren dieses ,FOCUS´-Jahrbuchs 2011 untersuchen diesen Prozess in all seiner Vielschichtigkeit und Komplexität im Hinblick auf die klassischen elektronischen Medien, also Radio und Fernsehen.

Nimmt man die Gesamtheit der Beiträge, so wird deutlich: Das Internet hat einen tiefgreifenden Innovationsschub ausgelöst, der einschneidende Auswirkungen für alle Mediengattungen hatte und weiterhin hat. Es geht nicht darum, dass irgendeine Mediengattung verliert. Es geht darum, dass die Verhältnisse stets im Fluss sind. Die einzige Konstante ist der Wandel.“

Das FOCUS-Jahrbuch 2011 kann als Printausgabe (ISBN 978-3-9810887-7-9) für 29,90 Euro im gut sortierten Fachhandel beziehungsweise im Online-Buchhandel oder als E-Book (ISBN 978-3-9810887-8-6) bezogen werden – in diesem Zusammenhang sei auch ausdrücklich auf die wertvolle Wissensbibliothek unter www.medialine.de verwiesen, auf der auch die beiden Standardwerke von Wolfgang Koschnick, das „Medialexikon“ und das „Dictionary of Marketing“ abrufbar sind.

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