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ProSiebenSat.1 macht weniger Gewinn

Max Conze ist seit Juni 2018 Vorstandsvorsitzender der ProSiebenSat.1 Media SE.
© ProSiebenSat.1/Saumweber

Umsatz und Marktanteile der Fernsehsender wuchsen zwar, die Erlöse fielen im dritten Quartal allerdings deutlich.

Der deutsche Fernsehkonzern ProSiebenSat.1, die Mutter der österreischischen P7S1P4-Gruppe (Puls 4, ATV), machte im dritten Quartal 2019 deutlich weniger Gewinn. Wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte, fiel das Konzernergebnis auf 33 Millionen Euro - ein Ergebnisrückgang um 74 Prozent. Die Erlöse aus der TV-Werbung fielen demnach um sechs Prozent. Der Umsatz der Gruppe stieg hingegen auf 926 Millionen Euro. Lichtblick sind die Internet-Shops und das Produktionsgeschäft, deren Ergebnisse wuchsen. 

Positives hatte Vorstandschef Max Conze auch über die Streaming-Plattform Joyn zu berichten: Diese werde inzwischen von fünf Millionen Menschen genutzt. Auch die Marktanteile der Fernsehsender seien höher als im Vorjahr. 

Ein Drittel des Umsatzes im letzten Quartal

An den Zielen für das Gesamtjahr hielt Conze fest: Mehr Umsatz aber weniger Gewinn als im Vorjahr. Ein Prognose ist aber schwierig, da das Unternehmen normalerweise rund ein Drittel des Umsatzes im letzten Quartal erwirtschaftet.
 

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