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Post profitiert weiter von e-Commerce

Allein im Jahresabstand nahm die Menge der Pakete um elf Prozent zu.
© W. Streitfelder / Österreichische Post AG

Des einen Leid, des anderen Freud: Abermals hat die Post dank e-Commerce im abgelaufenen Jahr einen neuen Rekord im Paketversand aufstellen können: 108 Millionen Pakete wurden verschickt. Vor allem aber beim weiteren Blick zurück sind die Zuwächse beachtlich.

Einmal mehr kann die Österreichische Post für 2018 einen neuen Paketrekord vermelden: 108 Millionen transportierte Pakete bedeuten einen Zuwachs um elf Millionen im Jahresvergleich, und damit um über elf Prozent Wachstum - trotz steigenden Wettbewerbs auf dem Markt, wie das Logistikunternehmen in einer Aussendung betont. Die Schlussfolgerung der Zunahme des Paketversands durch den Online-Handel wird durch die Daten der Post bestätigt: Wachstum weisen vor allem die B2C-Paketmengen auf.

Seit Jahren steigt das Paketvolumen bei der Post nachhaltig und kontinuierlich an. Noch 2011 lag die Zahl der versandten Pakete deutlich unter der 60-Millionen-Grenze und damit bei beinahe nur der Hälfte des Volumens im abgelaufenen Jahr.Im Jahr 2013 war bereits die 70-Millionen-Grenze geknackt, zwei Jahre später die 80-Millionen-Grenze.Sah es 2016 mit einer Summe von 81,5 Millionen Paketen danach aus, als wäre die Zeit steiler Wachstumsraten vorbei, zog das Geschäft 2017 neuerlich an und kratzte bereits an der 100-Millionen-Grenze.

Geht es nach den Daten der Post, rücken die Weihnachtseinkäufe und andere zum Fest verschickten Pakete zudem zeitlich zusehends nach hinten: War der stärkste Tag im Paketversand früher regelmäßig um den 10. oder 11. Dezember, wurde der Tagesrekord nun am 17. Dezember erzielt. Mit 672.000 verteilten Paketen verzeichnete die Post dabei auch im Hinblick auf die an einem Tag bearbeiteten Paketmengen ein neues Allzeit-Hoch.

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